Wenn durch die "leeren Höfe" des Wiener MuseumsQuartiers (MQ) "lustige Kinderhorden" ziehen, dann ist deren Ziel - zumindest derzeit - meist das ZOOM Kindermuseum. Das meint Elisabeth Menasse-Wiesbauer. Die 48-Jährige übernimmt am 10. Februar die innovative Institution, die seit der Eröffnung ihres endgültigen Raumes im September 2001 schon 150.000 Gäste anlockte. Bei einem Pressegespräch in Wien nannte Menasse-Wiesbauer gestern, Mittwoch, erste Pläne: Das Kindermuseum soll einen Kinderbeirat bekommen.

Menasse-Wiesbauer übernehme von der Initiatorin des Projekts, Claudia Haas, ein "hervorragend geführtes Haus", das sie auf diesem Niveau "weiterführen will".

Der Kinderbeirat soll aus jungen WienerInnen verschiedener Herkunft aus allen Teilen und sozialen Schichten der Stadt bestehen und gemeinsam mit den ZOOM-Mitarbeitern beraten, was Kinder in einem Museum interessieren könnte.

Ein Kindermuseum versteht Menasse-Wiesbauer als Ort, wo "Kinder die Möglichkeit haben, sich mit der Welt, in der sie leben, spielerisch und mit allen Sinnen auseinander zu setzen". Die möglichen Themen in dieser Welt sind mit u. a. Migration, Medien, Menschenrechten weit gestreut.

Die am 26. November 1954 in Obernberg/Inn geborene Elisabeth Menasse-Wiesbauer setzte sich im dreistufigen Ausscheidungsverfahren (davon rund ein Drittel aus dem Ausland) unter insgesamt 76 Bewerbern durch.

ZOOM im Web: http://www.kindermuseum.at .