• vom 07.08.2002, 00:00 Uhr

Kultur

Update: 08.04.2005, 15:35 Uhr

Bayern: Literaturpreis für Lisbeth Exner




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Die österreichische Autorin Lisbeth Exner erhält vom Freistaat Bayern für ihre Monografie über die jüdische Schriftstellerin Grete Weil einen Förderungspreis für Literatur. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird Exner am 13. November in München vom bayerischen Staatsminister Hans Zehetmair überreicht.


Für das 1998 unter dem Titel "Land meiner Mörder, Land meiner Sprache" im Münchner A1 Verlag erschienene Werk führte Exner zahlreiche Gespräche mit Grete Weil über ihr Schicksal als Jüdin während des Nationalsozialismus. Exner zeigt dabei, wie die Auswirkungen von Exil, Erniedrigung und die Trauer über ihren im KZ ermordeten Mann Leben und Werk der Schriftstellerin Grete Weil nachhaltig prägten.

Die 1964 in Wien geborene promovierte Germanistin Lisbeth Exner lebt in München und Wien.

Im Jänner 2003 erscheint von Exner in der Reihe rowohlt monographien eine Studie über den österreichischen Schriftsteller Leopold von Schacher-Masoch.



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Dokument erstellt am 2002-08-07 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-04-08 15:35:00


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