Der "Georg-Eisler-Preis 2001" geht an den Künstler Alois Mosbacher.

Die von der Bank Austria/ Creditanstalt ausgelobte Auszeichnung, ein Ankaufspreis in Höhe von 150.000 Schilling, ist nach dem 1998 verstorbenen Maler Georg Eisler benannt und wurde Montagabend im Museum moderner Kunst von Bank- Austria-Vorstand Gerhard Randa überreicht. MUMOK Direktor Lorand Hegyi hielt die Laudatio.

Der 1954 im steirischen Strallegg geborene Alois Mosbacher wurde nach Abschluss seiner akademischen Ausbildung rasch durch eine Vielzahl von Ausstellungen bekannt. Gemeinsam mit Hubert Schmalix, Herbert Brandl und Siegfried Anzinger gehörte er zur Gruppe der so genannten "Neuen Malerei" oder "Neuen Wilden" - wobei Alois Mosbacher eine poetisch-ironische Formensprache entwickelte.

Die Auszeichung im Andenken an Georg Eisler wird seit 1998 jährlich vergeben. Preisträgerin des Vorjahres war Dorit Margreiter.

Der Jury gehörten u. a. Alice Eisler, die Witwe von Georg Eisler, Markus Brüderlin, Brigitte Huck, Rainer Fuchs und Ingried Brugger an.