• vom 16.04.2011, 00:00 Uhr

Kultur


Kunst

Kunst im Turm als Avantgarde der Dekomposition




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Von Von Rienzi Klug-Scheisser


    Ein revolutionär neuer Ansatz des Zugangs zu bildender Kunst wird derzeit in Klagenfurt erprobt: "Mit unserer Kleinstgalerie und Online-Plattform ,Kunst im Turm möchten wir Künstlern die Möglichkeit bieten, ihre Bilder und Objekte zu präsentieren", sagt Barbara Glowolutschnigg-Firosi von der Galerie Glowolutschnigg-Firosi in Klagenfurt.


    Ihr Mann, Odilo Glowolutschnigg-Firosi hat das avantgardistische Präsentationsmodell im südfranzösischen Montpellier kennengelernt und in die Kärntner Bergwelt mitgebracht. Dort dünstet es nun vor sich hin.

    Kunstinteressierte können bei "Kunst im Turm" regionale Künstler und ihre Werke sowohl in der Galerie im Klagenfurter Stadtturm als auch auf www.kunst-im-turm.kt kennen lernen.

    Haiders Hengst
    "Unsere Idee ist es, individuelle Kunst den Menschen näher zu bringen und auf einfache Weise den Kontakt zwischen Künstlern und Kunstinteressierten herzustellen, so Barbara Glowolutschnigg-Firosi. Dabei soll aber keineswegs auf die kollektive Kunst und die Tierwelt vergessen werden. Odilo und Barbara Glowolutschnigg-Firosi gelten in der Kärntner Kunstszene auch als Vorreiter der Bildpräsentation für Reitpferde. "Besonders stolz sind wir darauf, dass einmal sogar der Hengst des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider bei uns in der Galerie Gast war" sagt Kunst-im-Turm-Pressesprecherin Heidelinde Heiden-Haidhofer. Begeistert ist jedenfalls das Kärntner Publikum. Mehrfach kam es im Hauptgalerieraum schon zu Lei-lei-Rufen.

    Ausstellung


    Kunst im Turm

    1. Mai bis 31. Oktober 2011

    Klagenfurt




    Schlagwörter

    Kunst

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    Dokument erstellt am 2011-05-22 20:12:02

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