Neue Formen der Organisation von Kreativität fordert ÖVP-Kultursprecher Franz Morak. Gefördert werden sollten künftig Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und Initiative. Die derzeitige Organisation

der österreichischen Kulturpolitik werde den Veränderungen der vergangenen Jahre nicht mehr gerecht, kritisiert Morak. Denn diese trete "unter der Maxime Sammeln, Bewahren und Erschließen"

überwiegend verwaltend auf.

Am 21. und 22. Jänner lädt nun Moraks "Kulturmaschine" unter dem Titel "Die organisierte Kreativität" ins Siemens-Forum Wien zu einer Arbeitstagung zu dieser Thematik. Diskutiert werden soll über die

Bereiche Neue Medien, Design, Film, Kulturwirtschaft, Werbung, Freizeitwirtschaft und Architektur sowie schließlich über die Frage "Das Ende des traditionellen Kulturbegriffs?".

Als Vortragende bzw. Mitdiskutanten erwartet werden u. a. Wiens Vizebürgermeister Bernhard Görg, "ORF On"-Leiter Franz Manola, der Medienkünstler und -theoretiker Peter Weibel, Klaus Maria Brandauer,

Fritz Scheuch von der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien, André Heller, der Leiter des Österreichischen Kulturinstituts in London, Emil Brix, Wiens Kulturstadtrat Peter Marboe, Klaus Schröder vom

Kunstforum Bank Austria, Dietmar Steiner vom Architekturzentrum Wien, Architekt Hans Hollein, Wolf Prix von Coop Himmelb(l)au sowie Kunstkurator Wolfgang Zinggl.