• vom 10.01.2008, 15:25 Uhr

Kultur


Der Autor Paul Wimmer ist tot




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Von Edwin Baumgartner

  • Arbeitete als Lyriker und Übersetzer.
  • Theaterkritiker der "Wiener Zeitung".
  • Wien. Er war ein sprachgewaltiger Dichter, ein verantwortungsbewusster Übersetzer und einer der lesenswertesten Theaterkritiker der österreichischen Tageszeitungen. Am Sonntag ist Paul Wimmer im 79. Lebensjahr gestorben.

Wimmer war ein Fixpunkt der österreichischen Nachkriegsliteratur, deren Autoren er publizistisch wirkungsvoll unterstützte. Zu seinen engsten Freunden und Vorbildern als Dichter gehörten Rudolf Henz und Ernst Schönwiese. Auch mit dem Literaturwissenschafter Joseph Strelka verband ihn eine lebenslange Freundschaft.


Wimmers lyrisches Werk ist schmal, aber von außergewöhnlicher Qualität, wofür seine Gedichtbände "Unterwegs" und "Der Atem der Träume" zeugen. Außerdem schrieb er Bücher über Franz Werfel, Theodor Csokor und Hans Zusanek und übersetzte aus dem Flämischen. Seine Anthologie Flämischer Lyrik gilt im deutschen Sprachraum als wegweisende Pionierleistung.

Wimmers enzyklopädisches Wissen über Literatur und Geisteswissenschaft floss auch in seine Theaterkritiken ein, die er über lange Jahre für die "Wiener Zeitung" verfasste.



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Dokument erstellt am 2008-01-10 15:25:09
Letzte Änderung am 2008-01-10 15:25:00


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