Lissabon/Wien. Der gebürtige Linzer Cesar Sampson wird Österreich beim 63. Eurovision Song Contest (ESC) vertreten, der zwischen 8. und 12. Mai 2018 in Portugals Hauptstadt Lissabon über die Bühne geht. Der Sänger, Produzent und Texter wurde von einem Team aus Musikexperten zum heimischen Vertreter gekürt. Auf eine Castingshow verzichtete der ORF erneut.

Die Wahl fiel stattdessen auf den 1983 geborenen Sampson, der bereits auf eine gewisse Erfahrung mit dem ESC zurückgreifen kann. So war der Sänger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, am Produzentenkollektiv Symphonics International beteiligt. Das zeichnete unter anderem für den heurigen Beitrag "Beautiful Mess" von Bulgariens Kandidat Kristian Kostov verantwortlich, das letztlich auf Platz 2 beim Tournament in Kiew landete.


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Song soll Anfangkommenden Jahres präsentiert werden 

Auch in der österreichischen Musikszene ist Cesar Sampson kein Newcomer, wenn auch oftmals hinter den Kulissen tätig. So war er etwa für die Texte des Louie-Austen-Albums "What a comeback" mitverantwortlich. Sein eigenes Lied soll Anfang kommenden Jahres präsentiert werden. Ob er am 1. oder 2. Halbfinale des ESC teilnimmt, muss erst noch ausgelost werden.

Zechner: "Cesar ist Rhythmus!" 

Rosen streute dem frischgekürten Kandidaten Eberhard Forcher, der heuer wieder Teil des Auswahlteams war: "Mit seiner dunklen Soulstimme und einem Background, der zugleich im klassischen Gospel, wie auch im Electronicpop der Gegenwart liegt, hat er genau das zur Verfügung, was ihn zu einer Stand-Out-Marke im Wettbewerb machen könnte." Und auch ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung: "Cesar ist Rhythmus, er ist ein wahrhaftiges Menschenkind, er ist Stimme! Cesar lebt Musik und ist ein empathischer Künstler."

Song Contest in Lissabon von 8. - 12. Mai 2018

Damit ist klar, dass Sampson kommendes Jahr für Österreich nach Portugal fährt, wo das musikalische Großereignis nach dem Sieg von Salvador Sobral mit seiner Ballade "Amar Pelos Dois" in Kiew erstmals stattfindet. Unter dem maritimen Motto "All Aboard!" (Alle an Bord!) treten dabei insgesamt 43 Länder gegeneinander an. Der Startschuss fällt dabei am 8. Mai mit dem 1. Semifinale, dem sich am 10. Mai das 2. Halbfinale und am 12. Mai das große Finale anschließen.