Anna
Anna

Auch das ist eine Premiere: Anna Netrebkoentfesselt ihr Temperament - aber nicht auf der Bühne, sondern in einem Interview. Während die Opernsängerin normalerweise vor der Presse Contenance wahrt, entriegelte sie ihren Zorn im Gespräch mit dem Radio Classic FM. Anlass: die MeToo-Debatte in der Klassikbranche, losgetreten durch zwei Verdachtfälle. Netrebko: "Bei uns gibt es nichts von diesem sexuellen Blödsinn (...). Wenn du etwas nicht willst, wird dich niemand dazu zwingen, nie." Das Statement, im englischen O-Ton derb formuliert, sorgte für Wellen. Netrebko ruderte rasch zurück: Sie twitterte, dass es auch in der Opernwelt sexuelle Belästigung gäbe; sie selbst habe sie aber nie erlitten. Zudem sei es nicht ihre Absicht gewesen, die Opfer dieser Taten für mitschuldig zu erklären.

Auch die Popsängerin Lorde ist in ein Fettnäpfchen getreten. Die Neuseeländerin schrieb auf Instagram unter das Foto einer halbvollen Badewanne die Worte: "And iiii will always love you". Das wirkte wie ein Tribut an Whitney Houston - allerdings wie ein ziemlich degoutanter: Die Sängerin des gleichnamigen Hits ist 2012 leblos in einer Wanne gefunden worden. Lorde leistete Abbitte: Sie habe sich nur auf ein Bad gefreut, das Zitat sei "sehr schlecht" gewählt gewesen.

Lorde
Lorde

In Spanien dürfte die Luft im Moment so dick sein, dass die Blüten nur mühsam blühen. Anders gesagt: königlicher Konflikt. Bemerkt hat man ihn schon nach dem Ostergottesdienst auf Mallorca. Da scheintKönigin Letiziasich zwischen ihre Kinder und Schwiegermutter Sofia zu stellen. König Feliperegistriert den Konflikt und sagt etwas zu Letizia. Was es war, will ein Lippenleser nun herausgefunden haben: "Lass es, bitte." Jetzt hat Letizia für die Szene auch die Volksquittung bekommen, nämlich ein Pfeifkonzert bei ihrem ersten Auftritt nach der Oster-Affäre. Husch, schon war sie ganz ohne Bad in der Menge im Auto und rauschte davon.Fotos:afp