Slash - © AFP
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Der Rockmusiker Slash hat nicht nur ein Faible für langes Haar und ausführliche Gitarrensolos. Das Mitglied von Guns N’ Roses führt auch einen epischen Rosenkrieg. Im Jahr 2000 hat er Perla Ferrar geheiratet und dann zwei Kinder mit ihr gezeugt. 2014 trennten sich die beiden, Ferrar sträubt sich aber bis heute gegen die Scheidung. Das liegt nicht an Herzensdingen, sondern Geldfragen. Wie bei der US-Prominenz so Sitte, wird der Konflikt nicht nur vor Gericht, sondern auch über das Tritschtratschportal tmz.com ausgetragen. Ferrar lässt dort über ihren Anwalt verlauten, der Verflossene würde hohe Vermögenswerte vor ihr verbergen. Auch würde er gegenüber dem Nachwuchs geizen. Der krausköpfige Krösus hätte sich geweigert, einem seiner Söhne ein Schlagzeug zu bezahlen. Slash bestreitet die Anschuldigungen.

Heather Locklear, einst Aushängeschild amerikanischer Fernsehreihen, liefert heute Skandale in Serie. Im Februar ist sie, nicht ganz Herrin ihrer Sinne, auf ihren Freund losgegangen; die Polizei schritt ein und nahm die Schauspielerin vorübergehend fest. Ende September wird sich Locklear vor Gericht aber nicht nur wegen häuslicher Gewalt verantworten müssen. Weil sie bei der Verhaftung außerdem einen Polizisten und einen Sanitäter attackiert haben soll, werden ihr insgesamt acht Delikte zur Last gelegt. Bei einem Schuldspruch in allen Punkten drohen dem Star aus "Melrose Place" acht Jahre Haft.

Perla Ferrar - © AFP
Perla Ferrar - © AFP

Lenny Kravitz macht unterdessen Stimmung für ein Sisyphus-Projekt: ein strengeres Waffengesetz in den USA. Er verstehe zwar "das uramerikanische Recht auf Selbstverteidigung"; das ganze sei aber "komplett außer Kontrolle geraten". Wer unbedingt Gewalt brauche, dem macht der Rockmusiker ein Angebot zur Güte: Der Wüterich solle statt der Pistole seine Fäuste einsetzen. "Das wäre eine ehrliche Sache." Fotos:afp