Die Ars Electronica entwickelte das gesamte Programm, "wir bringen allesmit, auch die Infotrainer, die drei Monate durch die Ausstellung führen". Bei der Schau vorigen Sommer waren es 250.000 Besucher in drei Monaten. - © vog.photo/Florian Voggeneder

Ausstellung

Ars Electronica bringt "Error" von Linz nach Berlin3

  • Die 16 Positionen, die in Berlin zu sehen sind, sind den Begriffen Irritation, Ordnung, Wert und Kontrolle zugeordnet.

Berlin/Linz. Wenn im großen Showroom von VW auf Berlins bester Flaniermeile plötzlich ein Roboter die Gäste begrüßt und Medienkunst die Autos zur Seite drängt, dann ist die Ars Electronica aus Linz zu Gast Unter den Linden. Mit "Error - the Art of Imperfection" ist ab sofort eine Ausstellung, die das Thema des Linzer Festivals weiterführt, im Drive... weiter





Die Zeit des Nationalsozialismus nimmt, wohl auch aufgrund der mit nur 750 Quadratmetern doch wenigen vorhandenen Fläche, in Summe überraschend wenig Raum ein. - © APAweb, Robert Jaeger

Ausstellung

Ein Haufen Geschichte zum Stöbern7

  • Die überschaubare Sammlung im "Haus der Geschichte" bietet 100 Jahre zum Anfassen.

Wien. In sauberer Tintenschrift sind die Ereignisse des November 1918 in den Kalender notiert: "3. November: Waffenstillstand in Italien Krieg zu Ende" steht hier. Oder: "9. Republik in Berlin - Wilhelm abgedankt". Unter dem 11. steht: "V. Adler †". Der Kalender, den die Library of Congress als Leihgabe zur Verfügung stellte... weiter




Viele persönliche Dinge aus der Jugendstil-Villa des Künstlers in Gars am Kamp sind seit Freitag erstmals öffentlich zu sehen. Unter dem Titel "Falco, in Gars am Kamp" zeigt das Theatermuseum Hannover rund 100 Exponate. - © APA/dpa, Hörbarth

Ausstellung

Grenzgänger und Gipfelstürmer

  • Die Schau in Hannover mit dem Titel "Falco, in Gars am Kamp" zeigt den Künstler privat.

Hannover/Gars am Kamp. In der Villa im Waldviertel, wo Österreichs größter Popstar Falco Ruhe suchte, ist die Zeit stehengeblieben. Nach dem Unfalltod des exzentrischen Künstlers 1998 beließen die Nachlassverwalter alles, wie es war. Viele persönliche Dinge aus der Jugendstil-Villa sind seit Freitag erstmals öffentlich zu sehen... weiter




Bernstein therapiert deutschen Nationalismus mittels Trachtenjanker. - © Historisches Archiv Wiener Philharmoniker

Ausstellungskritik

Misstrauische Liebe4

  • Das Jüdische Museum am Judenplatz zeigt "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien".

Erstaunlich, wie hartnäckig sich manche Legenden halten: Selbst die sonst glänzend recherchierte Ausstellung "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien", mit dem das Jüdische Museum am Judenplatz den 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten feiert, behauptet, Bernstein habe den Wiener Philharmonikern die Musik Gustav Mahlers zurückgebracht... weiter




- © Weltmuseum

das Kopftuch

Der Schleier im Wandel der Epochen7

  • Das Weltmuseum widmet sich in der Ausstellung "Verhüllt, enthüllt! Das Kopftuch" einem politisch aufgeladenen Thema.

Wien. Kein Stück Stoff ist politisch so geladen wie das Kopftuch. Das Weltmuseum in Wien widmet dem Schleier bis zum 26. Februar eine eigene Ausstellung. Anstoß dafür sei der Shitstorm gewesen, nachdem eine Drogeriekette mit einer verschleierten Frau geworben hatte, erklärte Christian Schicklgruber, Direktor des Museums... weiter




Erdtiere bei der Arbeit: Als Assel, Milbe oder Bärtierchen erforschen die Kinder den Boden. - © Zoom/J. J. Kucek

Zoom Kindermuseum

Superhelden der Erdarbeiter1

  • Das Zoom Kindermuseum widmet sich interaktiv dem Thema Erde - als Planet und als Boden.

Sie scheint unerschöpflich zu sein, und doch bedeckt fruchtbare Erde nur etwa 10 Prozent der Erdoberfläche - und ihr Anteil schwindet. Stetes Bevölkerungswachstum und die dadurch wesentlich effektiver gemachte Landwirtschaft laugen Böden aus, Umweltschäden und teils vom Menschen verursachte Erosion lassen die lebensnotwendige Ressource ebenso... weiter




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Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.