Einflammige römische Lampen aus gebranntem Ton. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Behaglichkeit durch römische Öllampen9

  • Eine Ausstellung im Wiener Römermuseum am Hohen Markt gewährt interessante Einblicke in den Alltag der Menschen in der antiken Donaumetropole.

Während die Italiker und Etrusker als Vorfahren der Römer ihre Innenräume noch mit (viel Ruß verursachenden) Kienspänen, Fackeln, Kerzen und Talglichtern beleuchtet hatten, benutzten Letztere gerne Öllampen aus gebranntem Ton. Noch zu Beginn des 6. vorchristlichen Jahrhunderts war Olivenöl in Italien unbekannt gewesen... weiter





Nach dem Rundgang können die Besucher im sogenannten "Curating Room",  einem realen Raum in der Nähe der Kassa, ihre persönliche Zusammenstellung in Originalgröße auf sich wirken lassen. - © Screenshot: Archiv

Ferdinandeum

Neue App der Tiroler Landesmuseen macht aus Besuchern Kuratoren1

  • Mit #myFerdinandeum können BesucherInnen selbst einen Ausstellungsraum gestalten.

Innsbruck. Wer schon immer einmal Museumskurator sein wollte, bekommt nun im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum die Möglichkeit dazu. Mit der neuen App #myFerdinandeum können Besucher selbst einen Ausstellungsraum gestalten. "Der partizipative Ansatz der App ist ein absolutes Novum in der Museumslandschaft", meinte Direktor Wolfgang Meighörner... weiter




Manifeste des Eros: Otto Muehl: "14. Aktion", 1965, Mumok. - © Bildrecht Wien, 2016, mumok

Ausstellungskritik

Die Rufer aus der Wüste

  • Das Mumok zeigt "Körper, Psyche und Tabu. Wiener Aktionismus und die frühe Wiener Moderne".

Zwischen der Kunst um 1900 und jener nach 1960 gibt es in Wien viele Parallelen, nicht nur den Skandal, weil tabuisierte Themen wie die Sexualität von den Künstlern in den Mittelpunkt gerückt wurden: Auch formale und inhaltliche Gemeinsamkeiten sowie ein neuer, unklassischer Blick auf die Antike tauchen auf... weiter




Fastentuch "Collective Heart" von Eva Petric im Wiener Stephansdom. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Die Renaissance der Fastentücher in Wien10

  • Die Kirchenverantwortlichen des Stephansdoms haben sich im vergangenen Jahrzehnt zunehmend als Förderer von moderner Kunst erwiesen.

Eine mehr als tausendjährige Tradition haben in Europa die sogenannten Fasten- oder Hungertücher. Verwendung fanden diese Verhüllungstücher in der Passionszeit, wobei der Zeitpunkt des Aufhängens nicht einheitlich gewesen ist. In den meisten Fällen wählte man als Zeitpunkt für das Aufhängen den Aschermittwoch oder den ersten Fastensonntag... weiter




Inszenierung mit Lou Andreas-Salomé und den Philosophen Paul Rée sowie Friedrich Nietzsche, 1882. - © Lou Andreas-Salomé Archiv, Göttingen

Museumsstücke

Vergiss die Peitsche nicht17

  • Eine Ausstellung in der Wiener Berggasse ist sechs Frauen gewidmet, die das Werk von Sigmund Freud und die Entwicklung der Psychoanalyse beeinflussten.

Lou Andreas-Salomé wird als "Dichterin der Psychoanalyse" in Erinnerung gehalten. Im Jahr 1861 erblickt sie in St. Petersburg als Sprössling wohlhabender Eltern das Licht der Welt, erhält in jugendlichen Jahren von einem evangelischen Pastor gediegenen Privatunterricht und interessiert sich schon früh für die Schriften der wichtigen deutschen... weiter




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Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.