Das klingt doch wie . . . ja, wie Death Cab For Cutie! Kein Wunder, hat doch Chris Walla, ehemaliger Gitarrist und Songwriter der US-Band, das dritte Album des Kanadiers Mike Edel produziert. Und das verwundert dann doch, dass sich ein bewährter Sound derart erkennbar einem anderen Interpreten überstülpen lässt. Für den 33-jährigen, in British Columbia wohnenden Sänger und Gitarristen ist das freilich kein Nachteil, dass Walla diese Platte buchstäblich ver-edelt.

So werden aus den nicht übermäßig auffälligen, im üblichen Indie-Schema gebauten Songs - zumindest in der ersten Hälfte des Albums - griffige Hymnen (wie etwa "Go With You" oder "Challenger"). Die eingängigen, aber doch komplexeren Arrangements lassen anfänglich auch über die deutlich weniger komplexen Inhalte hinweghören, die erst allmählich durchsickern und Weisheiten wie "Nothing is painless when there’s so much to loose" freigeben. Ach ja. Trotzdem: nettes Album.