14 Jahre nach ihrer ersten Kooperation haben sich unser aller liebste Latein-/Americana-Heroen und ihr Indie-Folk-Kollege Sam Beam wieder zusammengetan, um nun in LP-Länge die Engel singen zu lassen. Aufgenommen wurde in Nashville, und das hört man gleich dem Country-infizierten Opener "What Heaven’s Left" deutlich an.

Dass darin gegen Ende die Calexico-typischen Bläser übernehmen, veranschaulicht, wie "Years To Burn" beiden Partnern gerecht wird: Beam sorgt mit seinen Kompositionen für Bodenhaftung, während Calexico instrumental und mit Joey Burns Background-Vocals die Akzente setzen. Die mit einer gewissen barbarischen Grandezza hineingeknüppelten Gitarren im sehr ruhig beginnenden "Midnight Sun" und "Bitter Suite" stehen für Überraschungsmomente, Stücke wie "Outside El Paso" für das Vertraute - und beides ist gut.