In Irland weltberühmt (und sogar in Wales hat der weit darüber hinaus beliebte Filmschauspieler Rhys Ifans - bekannt u.a. als der schräge Freak aus "Nottinghill" - einen Songtext von ihm auf dem Arm tätowiert), war der aus Bray (bei Dublin) stammende Singer/Songwriter Fionn Regan mit seinem famosen Album "The Meeting Of The Waters" (2017) knapp daran, diesen Status zu globalisieren.

Nun, mit Album Nr. 6, "Cala" (span. für "Bucht"), kehrt er wieder in regional überschaubare (Popularitäts-)Gefilde zurück. Statt des ausladend symphonischen Sounds von "The Meeting . . ." gibt es hauptsächlich Gitarrengezupfe und Klaviergeklimper, worüber Regans Bariton, der gelegentlich ins Falsett kippt, meditative Kreise zieht. Das hat berührende, feierliche Momente, wirkt auf Dauer aber - weil fast durchgängig in einem engen Klangspektrum gehalten - buchstäblich eintönig. "Ich habe einfach das Glück, Musik zu machen", bekennt der 40-Jährige mit dem Pudelhaarschnitt - und das will ihm auch keiner nehmen. Nur überträgt es sich diesmal halt nicht auf den/die Hörer. Zumindest nicht außerhalb von Irland.