Aber wirklich verdächtig wird es, wenn man sich die Songs der Band noch einmal etwas genauer anhört. Im Hintergrund des Liedes "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" hallt dem Hörer nämlich immer wieder "Paul is dead, really, really dead" entgegen. In "Strawberry Fields Forever" soll John Lennon am Ende die Worte "I buried Paul" sprechen - Lennon selbst beharrte stets darauf, "Cranberry Sauce" gesagt zu haben. Am Ende des Songs "I’m So Tired" murmelt Lennon hingegen irgendetwas, was rückwärts abspielt als "Paul is a dead man. Miss him! Miss him! Miss him!" interpretiert werden könnte. Aber auch Textzeilen aus "A Day In The Life" und "Don’t Pass Me By" werden als Anspielungen auf den tragischen Tod des Beatle verstanden. Ein erneutes Abspielen der Klassiker sorgt so für das ein oder andere Schockerlebnis, sodass man den eigenen Ohren nicht mehr so ganz trauen will. Die Verschwörungstheorie hält sich überdies trotz Dementis des leibhaftigen McCartney hartnäckig. Vielleicht, weil auch Starr in Interviews Andeutungen auf deren Wahrheitsgehalt machte.

Düster ist auch die Behauptung, die sich um die kanadische Sängerin Avril Lavigne rankt. Derzufolge litt Lavigne, die vor allem für ihren Hit "Sk8er Boi" bekannt ist, zunehmend unter starken Depressionen. Der Tod des Großvaters sowie der Druck, musikalisch an ihren Erfolg anzuknüpfen, soll ihr so sehr zugesetzt haben, dass sie sich 2003 das Leben nahm. Glücklicherweise hatte die Ex-Frau von Nickelback-Frontman Chad Kroeger schon zu Lebzeiten eine Doppelgängerin engagiert, die ihr Entlastung von der medialen Öffentlichkeit bringen sollte.

Schauspielerin ersetzt Lavigne

Melissa Vandella heißt die Schauspielerin, die gut mit Lavigne befreundet gewesen sei. Nach deren tragischem Ableben übernahm Vandella einfach ganz die Persönlichkeit der Sängerin. Diese Theorie stellt zumindest eine brasilianische Fanseite auf, die zugleich auch zahlreiche "Beweise" liefert. So stehe die Musik neuerer Songs stark im Kontrast zum punkigen Stil ihrer ersten Werke und außerdem kleide sie sich jetzt auch viel mädchenhafter - sehr untypisch für eine Frau. Des Weiteren gebe Vandella wie McCartneys Kollegen immer wieder Hinweise auf den Tod der "echten" Lavigne, wie mit dem Titel "My Happy Ending" oder anderen düsteren Liedtexten. Wirklich überzeugend sind aber Fotovergleiche, die dokumentieren, dass sich schockierender Weise Muttermale im Gesicht oder auf dem Unterarm um einige Millimeter verschoben haben.