Im Vergleich zu ihrem Debüt "Birthday Songs For Paul" (2015) oder auch dem Nachfolger "Superheavy" klingen Wolf Mountains auf ihrem dritten Album überraschend poppig und mehr nach einer Garage-Rock-Band aus den Sixties - "Listen To The Woods" etwa grüßt mit psychedelischen Gitarren.

Zwar wird auch auf dem mit Max Rieger (Die Nerven) eingespielten "Urban Dangerous" weiter mit Punk geliebäugelt, aber es stehen verspieltere Melodien im Vordergrund, die trotz kalifornischer Referenzen auch an neuseeländische Bands denken lassen. Die örtliche Trennung der Band - Drummer Kevin Kuhn und Bassist Thomas Zehnle leben nun in Berlin, Sänger Reinhold Emerson ist Baden-Württemberg treu geblieben - mag auch den Horizont ihrer Musik geweitet haben.