The Düsseldorf Düsterboys, das sind Pedro Goncalves Crescenti und Peter Rubel - also International Music ohne Joel Roters, dafür mit Edis Ludwig und Fabian Neubauer. Ein oft zurückgenommener Gitarrensound mit Patina bildet das Fundament und wird mitunter von Passagen unterbrochen, in denen die Songs ordentlich Fahrt aufnehmen. Das Quartett kommt aus Essen und klingt mit seinem Sixties-Appeal wie eine Mischung aus New York, San Francisco, Paris und Hamburg.

Auf sechzehn Songs wird mit viel Charme zwischen Heimeligkeit und Zeitlosigkeit changiert. Fernweh und Freundschaft, Sehnsucht und Sinnsuche sind die zen-tralen Themen der Songs, und die Düsterboys erweisen sich dabei als offenherzige Romantiker und verschmitzte Slacker. Gewitzte Geschichtenerzähler und talentierte Songwriter sind sie sowieso.