Österreich geht heuer mit einem Retro-Funksong ins Tournament des 65. Eurovision Song Contest in Rotterdam: Unter dem Titel "Alive" versucht Vincent Bueno mit einer Up-Tempo-Nummer Europas Sangeskrone zu erobern. Vorgestellt wurde das Lied erstmals am Mittwoch, die Weltpremiere findet am Donnerstag um 7.40 Uhr im "Ö3 Wecker" statt.

Entstanden ist die mit R’n’B-Elementen durchsetzte Nummer in der Tradition eines Bruno Mars bereits im Sommer, bevor Autor Vincent Bueno sie mit einem jungen Team finalisiert hat. "Es war mir sehr wichtig, diesen Song mit jungen Künstlern zu erarbeiten, die es drauf haben", umriss Bueno das Konzept.

Allzu viel wolle er über die Performance in Rotterdam noch nicht verraten. An mangelndem Bewegungstalent wird ein österreichischer ESC-Sieg 2020 jedenfalls nicht scheitern, hat Bueno doch das Konservatorium der Stadt Wien absolviert und dort eine Musicalausbildung abgeschlossen. "Es wird ein bisschen gedanct", verriet der 34-Jährige.

Von der Musicalbühne nach Rotterdam

Noch steht Bueno bis Ende März auf der Bühne des Wiener Metropols - in der Rolle des Vince im 1970er-Jahre-Musical "Rock My Soul". Der 14. Mai ist dann der Stichtag für den 34-Jährigen, wenn er mit "Alive" im 2. Halbfinale die Bühne der Veranstaltungshalle Rotterdam Ahoy in der niederländischen Hafenstadt betritt. Dann gilt es, unter die ersten Zehn zu kommen, um ein Finalticket für den 16. Mai zu ergattern. Im Vorjahr war Paenda gescheitert.

Bei einem Song Contest war der einstige Sieger der ORF-Castingshow "Musical!" schon: 2017 tanzte er im Background für Nathan Trent. Der wurde übrigens 16.