Das Angebot heimischer und internationaler Kunst- und Kulturschaffender und der Institutionen wächst mit jedem Tag. Hier eine Auswahl der aktuellen Möglichkeiten sich auch in den eigenen vier Wänden mit Kunst, Kultur und Wissenschaft zu versorgen:

Ist weg und doch da: Josef Hader kostenlos fürs Wohnzimmer

Hader muss weg - doch Österreichs Starkabarettist ist in der Coronakrise da, zumindest virtuell. Unter https://player.hader.at/ ist nun ein kostenloser Videokanal mit Produktionen des Kabarettisten und Schauspielers freigeschaltet. Zum Auftakt stehen die beiden Kabarettprogramme "Hader muss weg" und "Hader spielt Hader" für interessierte Zwangsheimbewohnern zur Verfügung. Weitere Titel sind dabei in Planung.

"Eine Geschichte, die mich gerettet hat": Burgschauspieler lesen vor

Für all die "Stubenhocker wider Willen", wie die Website ankündigt, lesen Schauspieler des Burgtheaterensembles Texte aus ihrem persönlichen Erinnerungsschatz vor. Nach dem Motto "Eine Geschichte, die mich gerettet hat" bringen die Ensemblemitglieder Stücke, die ihnen "durch manch' dunkle Stunde geholfen haben", erzählt Daniel Jesch im ersten Video. Er hatte bei Vorsprechen auf die Frage, ob er noch was vorbereitet hätte, immer Heinrich von Kleists "Der neuere (glücklichere) Werther" in petto, den er hier zum Besten gibt. Jeden Tag um 11 Uhr wird auf www.burgtheater.at/myhomeismyburgtheater ein neues Video veröffentlicht.

"Club Weltenklang": Weltmusikkonzerte täglich auf YouTube

Am 1. April hebt sich der Vorhang für die virtuelle Bühne des "Club Weltenklang" auf YouTube. Musikalische Beiträge von Fado bis Folk Pop sind für die nächsten vier Monate täglich um 19 Uhr angekündigt. Bisher sind über 120 Künstler der Worldmusicszene dabei, darunter Dire-Straits-Gründer David Knopfler, die Fado-Sängerin Joana Amendoeira aus Portugal oder der österreichische Perkussionist Claudio Spieler. Den symbolischen Eintritt von mindestens einem Euro zahlt man über eine "GoFundMe"-Spendenaktion. Die Einnahmen werden unter den Künstlern gerecht aufgeteilt. Zu sehen unter www.youtube.com/channel/UCTb3wwuUUbYloanpfYbSh9A.

Opern-Festival: Rossini-Raritäten zum Streamen

Das Rossini Opera Festival, das seit 40 Jahren in Pesaro, der Geburtsstadt des italienischen Opernkomponisten Gioachino Rossini, stattfindet, bringt im März und April vergangene Aufführungen im Onlinestream. Das Kurzfestival nennt sich "Soirees musicales del Rossini Opera Festival" und zeigt auch Raritäten, die bisher selten oder noch gar nicht in Wien zu sehen waren. Die nächste virtuelle Vorstellung ist morgen Abend mit "Mose in Egitto". Weiter geht es am 30. März mit "Ciro in Babilonia", am 2. April folgt "Matilde di Shabran" sowie eine Ausstrahlung von "Guillaume Tell", wobei Datum und Uhrzeit noch bekannt gegeben werden. Die Aufführungsvideos starten immer um 20.30 Uhr und sind dann jeweils für 24 Stunden unter www.rossinioperafestival.it/en/ verfügbar.

Wiener Schubert Theater schickt sein Puppenensemble auf Quarantäne

Das Wiener Schubert Theater hat sein Puppenensemble auf Quarantäne geschickt. Unter dem Titel #stayathomewithpuppets gibt es auf Instagram, Facebook, Youtube und auf https://schuberttheater.at/stayathome-withpuppets/ humorvolle Miniclips als dem Puppet Home Office für die Tage der Isolation von seinen Besuchern. So kann man dem Wäschekluppenduo k & k, das Kanzler und Vizekanzler verblüffend ähnlich sieht, beim Krisenmanagement zusehen, oder bekommt unter dem Serientitel "Stay sane with the mad director" humorvolle Tipps für Ausgangssperren.

#closedbutactive: Wiener mumok steht trotz Corona nicht still

Die Museen haben coronabedingt geschlossen, hinter den Kulissen wird großteils aber eifrig weitergearbeitet. So auch im Wiener mumok, das sich dem Motto #closedbutactive verschrieben hat und potenziellen Besucher einen Blick hinter verschlossene Türen gewährt. Seit einigen Tagen ist etwa der mumok-Blog "Out of the Box" (www.mumok.at/de/OutOfTheBox) wieder online, der Hintergründiges und Wissenswertes über laufende wie vergangene Ausstellungen und den Museumsbetrieb generell bereithält. Die Rubrik "mumok live" wird dabei von den Künstlern selbst bespielt. Weitere digitale Angebote des Hauses sind "mumok collects" (www.mumok.at/de/mumok-collects) zur Sammlung, der Kinderbereich "mumok mini" inklusive künstlerischer Bastelideen (www.mumok.at/de/mumok-mini) oder "mumok insider" (www.mumok.at/de/mumok-insider). Hier liefern Kuratoren ihre ganz persönlichen Tipps ab und erfährt man beispielsweise, das mumok-Direktorin Karola Kraus gerne Tocotronic, Falco oder Hans Moser hört.

Abgesagt? Angesagt! im Rabenhof Theater

Ob Musik, Kabarett, Theater, Tanz, Performance oder Literatur — das "Rabenhof-TV-Studio" macht es möglich und präsentiert eine Auswahl aktuell abgesagter Konzerte, Vorstellungen, Lesungen und Performances. Selbstverständlich und zum Schutz der Mitarbeiter*innen und Künstler*innen unter den aktuellen Sicherheitsvorgaben der Behörden.

Den Auftakt machen am 28. März EsRap, Paul Jets und Ernst Molden, Florentina Holzinger, Stefanie Sargnagel, Fritz Jergitsch/DIE TAGESPRESSE sowie DAS OFF THEATER/das.bernhard.ensemble.

Damit soll ein kleiner Vorgeschmack auf all die Künstler*innen, Acts und Wiener Veranstaltungsstätten geboten werden, die nach Bewältigung der Krise wieder "live" zu erleben sind.

Mit ABGESAGT? ANGESAGT! will die Stadt Wien ein Signal senden — dass die Wiener Kultur- und Veranstalter*innen-Szene lebt, arbeitet, sich mit Kreativität und Optimismus kulturelles Neuland erobert und die Krise überstehen wird.

"Die Wiener Kulturszene ist eine der vielfältigsten des Landes und unser Publikum eines der besten der Welt. Daher wollen wir mit ABGESAGT? ANGESAGT! nicht nur gemeinsam einen Einblick in dieses breite wie diverse Spektrum bieten, sondern auch unseren Besucher*innen weiterhin Kultur möglich machen. Es geht weiter, denn: Eine echte Wiener*in geht nicht unter!" betont das Team (Christoph Möderndorfer (Musik — Popfest Wien), Karl Regensburger (Tanz/Performance — ImPulsTanz), Valerie Besl (Literatur) rund um Thomas Gratzer (Theater/Kabarett — Rabenhof Theater), der für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnet.

AUSSTRAHLUNG:

Erste Ausstrahlung — W24, Samstag, 28. März, 20.30 Uhr

sowie im Live-Stream www.w24.at/livestream

Mit EsRap, Paul Jets, Ernst Molden, Florentina Holzinger, Stefanie Sargnagel, Fritz Jergitsch/DIE TAGESPRESSE sowie DAS OFF THEATER/das.bernhard.ensemble

Die Sendung im Anschluss ins Regelprogramm von W24 inkludiert,

mehr Informationen unter www.w24.at

"Servus Dahoam": Servus-TV startet Quarantänekabarett

Wer sich morgen, Freitag, zur Primetime die Land-und-Leute-Leiste "Heimatleuchten" ins Wohnzimmer strahlen lässt und anschließend bei den "Wirtshausgschichtn" ein Krügerl mittrinkt, kann Servus-TV gleich laufen lassen, denn aus aktuellem Coronaanlass startet der Salzburger Sender um 22.05 Uhr seine neue Freitag-Reihe "Servus Dahoam - Das Quarantäne Kabarett". Zum Auftakt liefern u.a. Monika Gruber, Andreas Vitasek und Michael Niavarani in selbst aufgezeichneten Homevideos nicht nur Meinungen und Ansichten zum Tagesgeschehen, sondern auch Tipps gegen den Lagerkoller und für eine gedeihliche Quarantäne - garniert mit Ausschnitten aus ihren aktuell laufenden Programmen.

#MAKfromhome: MAK intensiviert sein Digitalangebot

Unter dem Motto #MAKfromhome intensiviert das MAK während der temporären Schließung der Bundesmuseen als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus sein digitales Angebot. Mit vermehrten Inhalten auf allen digitalen Kanälen bemüht sich das MAK, Kunst, Design und Architektur virtuell in den momentan veränderten Alltag der BesucherInnen zu bringen. Die neue Serie "Objekt des Tages" rückt ab sofort täglich ein Sammlungshighlight in den Fokus. Die vor wenigen Wochen gelaunchte MAK LAB APP holt BesucherInnen virtuell mitten in die Themen des neu aufgestellten MAK DESIGN LAB. Alle digitalen Angebote, darunter auch ein virtueller Rundgang durch das MAK oder ein direkter Einstieg in die digitale MAK-Sammlung, finden sich übersichtlich und schnell zugänglich auf der temporär neu gestalteten Website MAK.at.

Für das "Objekt des Tages" (MAK.at/objekt) haben SammlungsleiterInnen und KuratorInnen des Hauses Sammlungsobjekte unter verschiedenen Aspekten durchforstet und ausgesucht: weil sie sie in der gegenwärtigen Zeit der Corona-Krise für relevant erachten, weil sie sie besonders beschäftigen oder weil sie möglicherweise den Frühling auf den Bildschirm bringen. Sie haben Objekte gewählt, die ihnen besonders am Herzen liegen oder sie besonders begeistern.

Die ausgefeilte, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung entwickelte Web-App MAK LAB APP (lab.mak.at) holt die Themen des neu aufgestellten MAK DESIGN LAB ganz ohne Download auf Smartphones und Handys. Die ausgefeilte App ermöglicht es, die Themen des MAK DESIGN LAB, die sich rund um unsere Zukunftsgestaltung in Zeiten der Digitalen Moderne und des Klimawandels bewegen, bequem von zu Hause aus zu erforschen. Virtuelle Touren, mehr als 20 Storys zu Life Literacy oder die GAMES FOR CHANGE machen essenzielle Themen unserer Gesellschaft auf spielerische Weise zugänglich.

Zum virtuellen Angebot des MAK zählen unter anderem ein direkt über MAK.at zugänglicher, durch Google Arts & Culture ermöglichter virtueller Rundgang durch das MAK und ein direkter Einstieg in die MAK-Sammlung online ([sammlung.mak.at] (http://sammlung.mak.at/)), über die ein Großteil der Sammlungsobjekte abrufbar ist. Die MAK-App für iOS ([apps.apple.com/nz/app/mak-austrian-museum-applied/id912757639?ign-m pt=uo%3D2] (https://apps.apple.com/nz/app/mak-austrian-museum-applied/id91275763 9?ign-mpt=uo%3D2)) und Android ([play.google.com/store/apps/details?id=com.nousguide.android.makpubl icguide] (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nousguide.android. makpublicguide)) bietet mit Videobeiträgen, Audiokommentaren und Originalfotos Einblicke in die MAK-Schausammlungen Asien, Teppiche und Wien 1900, und der MAK Video Channel inspiriert mit Interviews, Talks und Clips direkt aus dem MAK. Der MAK Blog ([blog.mak.at] (https://blog.mak.at/)) bietet laufend spannende Geschichten und Interviews zu den unterschiedlichsten Themen rund um das MAK.

Hope startete Wohnzimmerkonzerte mit Bach und Schubert

Mit Musik von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert hat der Geiger Daniel Hope (46) am Mittwochabend seine Reihe von Wohnzimmerkonzerten gestartet. Bis zum 7. April will er täglich im Livestream beim deutsch-französischen Kultursender Arte Concert mit wechselnden Gästen ein etwa halbstündiges Konzert aus seiner Berliner Wohnung geben.

Zum Auftakt war der Pianist und Komponist Christoph Israel bei "Hope@Home" zu Gast. Die beiden Musiker begannen mit Bachs Sonate c-Moll für Violine und Piano und spielten dann das berühmte Motiv "Air" von Bach. Nach dem Lied "A Chloris" des aus Venezuela stammenden französischen Komponisten Reynaldo Hahn (1874-1947) beendeten sie das Konzert mit Franz Schuberts "An die Musik".

"Musik ist es, die uns heute verbindet", sagte Hope. Als Gast am Donnerstagabend kündigte er den Sänger Max Raabe an. Hope warb zugleich für Spenden an den Corona-Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung für freischaffende Musiker, die von der Absage zahlloser Veranstaltungen massiv betroffen sind. Der in Südafrika geborene und in Berlin lebende britische Geiger Daniel Hope zählt zu den bekanntesten Klassikkünstlern in Deutschland. Er ist Künstlerischer Direktor der Dresdner Frauenkirche und seit kurzem auch Präsident des Beethoven-Hauses Bonn.

Haus der Geschichte wirft elf Blicke auf 1945

Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) macht aus der Not eine Tugend und geht angesichts der coronabedingten Schließung der Institution in der Neuen Hofburg ins Internet. "Elf neue Perspektiven auf 1945" heißt eine kleine Schau, die nun virtuell im Internet gestartet ist. Damit gedenkt man des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren mit elf konkreten Objekten.

Die neun Landesmuseen in Österreich und jenes in Südtirol haben je einen Gegenstand zu der virtuellen Schau begesteuert. Objekt Nr. 11 stammt indes aus dem hdgö selbst. Ziel ist, die liminale Phase des Übergangs zwischen einem Vergangenem und einem noch nicht Gewordenen zu zeigen. "Wir stellen elf Objekte in das Rampenlicht, die Ereignisse in jedem Bundesland 1945 zugänglich machen", umriss hdgö-Direktorin Monika Sommer via Aussendung die Idee.

Mittels Fotografien und erläuternden Texten lassen sich nun Skurrilitäten wie ein aus Oberösterreich stammender Keksausstecher in Hakenkreuzform neben Zeitdokumenten wie dem englischsprachigen Programmzettel für die ersten Salzburger Festspiele nach dem Kriegsende betrachten. Aus Vorarlberg stammt ein NS-Gesetzbuch aus 1938, das - durch einen Granatensplitter unverwendbar geworden - noch lange in der Bibliothek einer Versicherung stand.

Tirol hingegen hat einen Schuh aus dem Besitz einer Kosakenfrau in Erinnerung an die Übergabe kosakischer Wehrmachtssoldaten und ihrer Angehörigen durch die Briten an die Sowjets beigesteuert. Und dass relativ schnell nach dem Fall der NS-Herrschaft die alten Embleme den neuen weichen mussten, zeigen beispielsweise ein niederösterreichisches KFZ-Kennzeichen, bei dem der NS-Reichsadler mit einem NÖ- und einem Österreichwappen übermalt wurde oder eine Kellertür aus der Steiermark mit überdeckter Hakenkreuzornamentik.

(S E R V I C E - https://1945.hdgoe.at/)

KZ-Gedenkstätte Mauthausen verlegt ihr Bildungsangebot ins Netz

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen verlegt ihr Bildungsangebot vorübergehend ins Netz. Im Frühling ist traditionell die besucherstärkste Zeit in der KZ-Gedenkstätte. Nun kommen aber die Hunderten Schulklassen, die für einen Rundgang angemeldet gewesen wären, nicht. Daher will man den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich virtuell mit dem Thema der NS-Gräuel auseinanderzusetzen.

Täglich wird auf der Homepage sowie auf Facebook und Instagram ein Video veröffentlicht. Begleitend dazu gibt es Arbeitsblätter für Schüler der Unter- und der Oberstufen. Das teilte die Gedenkstätte mit. "Wir wollen mit diesem Projekt auch Lehrer bei der Herausforderung unterstützen, ihren Schülern online Materialien zum Lernen zur Verfügung zu stellen", so die Direktorin der Gedenkstätte, Barbara Glück, in einer Aussendung.

Außenlager via App besichtigen

Das Mauthausen Komitee verwies in dem Zusammenhang auch auf seine Mauthausen Außenlager App. Damit kann man zu jedem einzelnen der 49 Orte, an dem ein KZ-Außenlager bestand, Informationen zur Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers abrufen, historische und aktuelle Fotos, Luftaufnahmen, Videos und Interviews mit Überlebenden ergänzen das Bildungsangebot. Die Außenlager können anhand von 26 interaktiven Touren virtuell erkundet werden.

Mehr als 70.000 Schüler setzten sich jedes Jahr in der Gedenkstätte mit der Thematik der NS-Verbrechen auseinander. Von den 56.282 inländischen Schülern kamen mit 13.915 die meisten aus Oberösterreich, gefolgt von Wien (13.108) und Niederösterreich (9.948).

Service: http://www.mauthausen-memorial.org, https://www.mauthausen-guides.at/

Elbphilharmonie mit virtuellen Führungen und Konzerten

Obwohl die Hamburger Elbphilharmonie wegen der Corona-Krise seit Tagen geschlossen ist, müssen Freunde des Konzerthauses und der Musik nicht auf die "Elphi"-Angebote verzichten. Denn die Elbphilharmonie hat nun ebenfalls viele ihrer Angebote ins Internet verlagert.

"Unter dem Titel #ElphiAtHome spielen wir über unsere Kanäle ein vielfältiges Programm aus, zu dem virtuelle Hausführungen ('ZuHausführungen') ebenso gehören wie halbstündige Konzerte in kleinen Besetzungen, die wir aktuell im leeren Großen Saal der Elbphilharmonie mit unseren ferngesteuerten Kameras aufnehmen", teilte das Konzerthaus am Donnerstag in Hamburg mit. Zudem sollen Clips von ausgewählten Musikern, die kürzlich in Hamburg zu Gast waren, über die "Elphilharmonie Sessions" zu sehen sein. Des Weiteren ist ein regelmäßiges Kinderprogramm geplant und jeden Abend werden Konzerte aus der Elphi oder anderen Konzerthäusern live übertragen.

(S E R V I C E - www.elbphilharmonie.de)

"Wohnzimmer"-Konzert mit Billie Eilish und Elton John

 Musikstars wie Billie Eilish, Mariah Carey, Tim McGraw, Alicia Keys und die Backstreet Boys wollen während der Coronavirus-Krise für einen guten Zweck in ihren eigenen vier Wänden ein Konzert geben. Der britische Superstar Elton John (73) werde die "Wohnzimmer"-Aktion unter dem Namen "iHeartRadio Living Room Concert for America" moderieren, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit.

Demnach werden die Künstler in ihren Wohnzimmern alleine auftreten und sich dabei selber mit dem Smartphone filmen. Der einstündige Zusammenschnitt des Events soll am Sonntag (29. März) beim US-Sender Fox und im Radio ausgestrahlt werden. Musiker und Zuschauer werden aufgerufen, für Notdienste zu Spenden, die in der Coronavirus-Krise im Einsatz sind.

Hinter der Aktion stehen die Verleiher der seit 2014 jährlich vergebenen "iHeartRadio Music Awards". Die ursprünglich für Sonntag geplante Preisverleihung in Los Angeles ist wegen der Pandemie abgesagt worden. Der Event soll später nachgeholt werden. Radiohörer stimmen dabei über die Favoriten ab. In diesem Jahr führen Billie Eilish, Shawn Mendes, Taylor Swift und Camila Cabello die Nominierungen an.(apa/dpa/reuters)