Hinter pauT verbirgt sich Paul Schreier - und mit ihm eine Art Unknown legend der österreichischen Musikszene: Sieger mehrerer Musikwettbewerbe wie dem FM4-Protestsongcontest, Gitarrist bei Nino aus Wien - und als pauT auch Rockstar von eigenen Gnaden und großem "T"-Tick.

Mit seinen greaT kellys und durchaus illustren Gästen wie besagtem Nino, Natalie Ofenböck oder Ankathie Koi gönnt sich pauT alles, was der gute Geschmack verboten hat: offene Schlageraffinität ("Mooncherry"), klebriges Reinhard-Mey-Sentiment ("Und sie drehT sich doch"), eine Überdosis kosmischer Schwachsinn ("Käsemond & sTernenpizza") und unverschämte Beutezüge durch den Fundus der psychedelischen Musik der 60er Jahre. Als würde es nicht schon die Musik klarmachen, streicht pauT in "ErdbeersTerne" seine Räubereien in den ewigen Erdbeerfeldern und im Werkkatalog der Beatles auch noch verbal heraus. Musik, die viel Spaß macht und insofern gemeinschaftlich erlebt werden will. Unglückliche Zeit erwischt.