Am morgigen Donnerstag (8. April) wird der internationale Tag der Roma begangen, um auf die Situation der größten Minderheit in Europa aufmerksam zu machen. Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Verein Voice of Diversity zu diesem Anlass eine Podiumsdiskussion mit anschließendem Konzert - heuer aufgrund der Corona-Pandemie als Livestream. Im Wiener Porgy & Bess wird somit über "Vision und Mission: Roma 2030" gesprochen, bevor Harri Stojka in die Saiten greift.

Zur Podiumsdiskussion, die ab 18 Uhr verfolgt werden kann, wurden Forscherin Angéla Kóczé, Schauspielerin Simonida Selimović, Rechtsanwalt Marian Mandache, Roma-Aktivist Stanislav Daniel sowie Politiker Romeo Franz geladen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Mirjam Karoly. Thema soll dabei u.a. der neue strategische EU-Rahmen zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe der Roma sein.

Musikalisch wird es im Anschluss ab 20.30 Uhr: Harri Stojka wird mit seinem Roma Musik Ensemble, bestehend aus Ivana Ferencova (Gesang), Robert Grand (Gitarre), Peter Strutzenberger (Kontrabass), Maria Petrova (Schlagzeug) und Geri Schuller (Keyboard), ein spezielles Programm mit Roma-Musik darbieten. Damit möchte der bekannte Gitarrist "die Geschichte seines Volkes dem Publikum etwas näher bringen und auch auf die musikalische Gegenwart hinweisen", heißt es in der Ankündigung. (apa)