Zwei Wochen nach dem Eintagesfestival Nova Rock Encore in Wiener Neustadt mit rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern ziehen die Veranstalter Bilanz. Demnach gab es eine Coronainfektion, die laut Contact Tracing dem Musikevent zugerechnet werden kann. Zudem gab es zwei positive PCR-Tests im Vorfeld, weshalb diese Besucher am Festival nicht teilnehmen konnten, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

"Es ist, das möchten wir auch einmal reinen Herzens betonen, ein Ergebnis geworden, das wir uns erwartet haben", teilte Barracuda Music mit. Festivalintendant Ewald Tatar zeigte sich nach wie vor verärgert über die Absage des Frequency-Festivals in St. Pölten, gebe ihm der Erfolg des Nova Rock Encore doch recht, dass Festivals auch in der aktuellen Situation durchführbar sind. "Es wird echt Zeit, dass Politiker langsam wieder mehr Rückgrat und Mut an den Tag legen und nicht nur diese taktisch-nervige Wischi-Waschi-Politik betreiben."

Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, der das Festival wissenschaftlich begleitet hat, nannte "vorausschauende Planung, durchdachte Konzepte, professionelle Zusammenarbeit und klare Kommunikation" als Faktoren, die zur erfolgreichen Durchführung beigetragen haben. "Auch in Pandemiezeiten sind größere kulturelle Events möglich - Spaß und hohe Maßstäbe hinsichtlich Infektionsschutz schließen sich also nicht aus." (apa)