Nach der Veröffentlichung eines neuen Albums fühle er sich immer ein bisschen leer und verloren, verriet der norwegische Singer-Songwriter Jonas Alaska einmal. Nach "Roof Came Down" (2020) war es besonders arg, sodass er schon daran dachte, seine Karriere ganz aufzugeben. Doch das Hören von Billie Eilishs Debütalbum und auch von Beyoncé habe ihn dazu bewogen, zumindest mit dem Schreiben von Songs, vorläufig nur für andere Künstler, weiterzumachen. Und dabei wechselte er das Genre: Statt wehmütiger Folkweisen setzte Alaska auf catchy Elektropop und Discosounds.

Daran Gefallen findend, entschloss er sich, dieses Material nun selbst einzuspielen (unter Beiziehung mancher Gaststimmen), und überrascht mit einem großteils sehr nach 80er Jahren klingenden Album, das vor kindlicher Spielfreude nur so strotzt und sich mit zehn Gute-Laune-Songs von jeglicher nordischen Düsternis abhebt. Eine buchstäblich sagenhafte Wandlung.