So, jetzt ist es endlich da, das erste Album der Österreicherin Maria Burger alias OSKA. Seit gut einem Jahr wurden Vorboten - insgesamt vier Singles (!) - veröffentlicht, neben einer Kooperation mit Hearts Hearts (und dem Song "The Fan" auf deren letztem Album) und manch geschickt gestreuter PR-Meldung von internationalem Lob (etwa von Emeli Sandé) nach Live-Auftritten der 24-jährigen Singer-Songwriterin mit der hauchzarten, leicht aufgerauten Stimme.

Was man bereits von der EP "Honeymoon Phase" und den Singles, vor allem "Woodstock" und "Lousy T-Shirt", wusste, nämlich dass OSKA gewinnende 3-Minuten-Songs zu schreiben und gefällig-gefühlig zu trällern weiß - diesem Eindruck fügt das Album mit dem etwas ausgreifenden Titel keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinzu. Die stärksten Stücke kennt man schon, der Rest besteht aus teils mehr, teils weniger inspirierendem Nachhall.