Superstar Taylor Swift (32, "Anti-Hero") könnte bei den American Music Awards (AMAs) am Sonntagabend (Ortszeit, 02.00 Uhr MEZ) ihren eigenen Rekord brechen. Mit 34 AMA-Trophäen hat die Musikerin bereits mehr als jeder andere Künstler in der Geschichte dieser Auszeichnungen.

Diesmal ist Swift in sechs Kategorien nominiert, darunter "Künstlerin des Jahres", "Bestes Musik-Video" sowie "Bestes Pop-Album". Weil ihr aktuelles Album "Midnights" allerdings erst nach der für die Auszeichnungen relevanten Frist erschien, gelten die Nominierungen ihrem vorherigen Album "Red (Taylor"s Version)" aus dem Jahr 2021.

Weiterer Favorit ist Latin-Star Bad Bunny (28, "Un Verano Sin Ti") aus Puerto Rico. Der Musiker der Genres Reggaeton und Latin-Trap holte acht Nominierungen, darunter ebenfalls in der Top-Sparte "Künstler des Jahres". Neben ihm und Taylor Swift hoffen auch Adele, Beyoncé, Drake, Harry Styles und The Weeknd auf diesen Titel.

Während der von US-Entertainer Wayne Brady moderierten Live-Show in Los Angeles - der 50. Ausgabe der AMAs - soll unter anderem Sängerin Pink der im August verstorbenen "Grease"-Schauspielerin Olivia Newton-John mit einem Auftritt Tribut zollen. Außerdem angekündigt ist eine gemeinsame Performance von Stevie Wonder, Charlie Puth und Ari Lennox, die Weltstar Lionel Richie mit einem Medley seiner berühmtesten Songs ehren wollen. Der 73-Jährige erhält in diesem Jahr den "Icon Award" - seit der Musikpreis 1973 ins Leben gerufen wurde, war er als einziger Künstler in jeder Dekade auf der Bühne der American Music Awards vertreten.

Die American Music Awards gehören - neben beispielsweise den Grammys - zu den wichtigsten Auszeichnungen der US-Musikbranche. Sie werden in Sparten wie Pop, Country, Hip-Hop, Rock und R&B vergeben. Die Nominierungen basieren auf Albumverkaufszahlen der Musiker, über die Gewinner können Fans im Internet abstimmen. (apa/dpa)