http://www.wienerzeitung.at/bilder/pop/deville.jpg Nach "Loup Garou" (1995) endlich ein neues Album vom Crooner aus New Orleans, produziert von Rootsrockfachmann Jim Dickinson. Dessen Sohn Luther spielt auf dem altbewährten Chain-Gang-Song "18

Hammers" oder in den Bluesnummern "Going Over The Hill" und "Bacon Fat" eine absolut räudige Slidegitarre.

Außerdem wirken der Keyboarder Spooner Oldham (Neil Young, Bob Dylan) und Roger Hawkins/David Hood, die als Muscle Shoals Rhythm Section bereits als 16jährige für Wilson Pickett Platten einspielten,

mit.

Willy De Ville ist also in Memphis/Tennesse angelangt und hat seine Musik um eine weitere Facette bereichert.

Remakes von "Across The Borderline" und "Needles And Pins" bestätigen das weite Spektrum seines Schaffens, doch sind es einmal mehr die Balladen, die tief zu Herzen gehen. Wenn in der Liebe was

schief läuft, schluchzt die Violine, weint das Akkordeon, greint die Mandoline: Allein der Opener "Gypsy Deck Of Hearts" macht süchtig nach Willy De Ville.
Willy De Ville: A Horse Of Different Colour (eastwest/Warne