Wien. Am 80. Jahrestag der Februarkämpfe 1934 hat sich das Kollektiv Fight Rap Camp am Mittwochabend den Sieg des 11. Protestsongcontests im Wiener Rabenhof gesichert. Mit einem emotionalen Auftritt für die Rechte von Asylwerber in Österreich im mehrsprachigen Rapsong "Schmelzende Zeilen" überzeugte die Band die Jury und das Onlinepublikum. Auf den Plätzen landeten die Bands DAWA und Anstaltskinda.

Mitglieder des Fight Rap Camp waren schon im Vorjahr gemeinsam mit der Formation refugees of the vienna refugee camp am Wettbewerb beteiligt, in diesem Jahr ließen sich die Juroren um u.a. FM4-Urgestein Martin Blumenau und maschek-Mitglied Robert Stachel vom "gelebten politischen Protest formal, inhaltlich und musikalisch" überzeugen. Die zehn Finalisten sangen u.a. von "Revolution", "Pallawatsch", "Wöd ändern, oda?" sowie "Sag beim Abschub leise Servus".


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www.protestsongcontest.net
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