(maz) Seit fast 50 Jahren widmet sich Dee Dee Bridgewater dem Jazz. Und seit 37 Jahren ist die 64-jährige US-Sängerin, die eigentlich Denise Garrett heißt, Mutter einer Tochter namens China Moses, die sie auf ihrer aktuellen Tournee begleitet. Am 10. April gibt sich das familiäre Duo im Wiener Konzerthaus die Ehre und interpretiert dabei eigene Werke auf Garrett’sche Art und Weise, wobei bekanntlich sehr viel Blues in ihrem Jazz mitschwingt.

Während Mutter Dee Dee auf eine reichhaltige Diskografie von insgesamt 18 Platten in 40 Jahren zurückblickt und daneben auch noch in ein paar Filmen und TV-Serien aufgetreten ist - für beides bekam sie auch mehrere Preise wie den Grammy oder den Tony -, hat Tochter China immerhin fünf Alben seit 1997 veröffentlicht.

Die Highlights aus all diesen Werken der beiden Damen sind nun im Wiener Konzerthaus zu hören. Begleitet werden sie von einer Jazzband, die mit Saxofon (Irwin Hall), Trompete (Theo Croker), Gitarre (Michael Jerome Brown), Bass (Alexander Davis), Klavier, Keyboard und Hammondorgel (Maik Gorman) sowie Schlagzeug (Shaney Forbes) bestückt ist (Karten ab 37 Euro).