Gegenüber Pressetexten ist Misstrauen berechtigt. Die Parole von Deep Schrott dürfte aber der Wahrheit entsprechen. Die deutsche Gruppe bezeichnet sich als "einziges Bass-Saxofon-Quartett des Universums". Ob man einen Sound schätzt, der in seiner Masse und Dunkelheit einem schwarzen Loch Konkurrenz machen könnte, ist freilich Geschmackssache.

Das zweite Album der Schrottmänner spielt die knarzigen Trümpfe des Instruments aber teils gewinnend aus und bürgt insofern für Abwechslung, als das Programm über Lieder von Hanns Eisler und Franz Schubert bis zu AC/DC reicht: Thunderschrott!