Vor zwei Jahren veröffentlichten drei Teenager aus Brisbane ein bezauberndes Debütalbum mit unverstellt-offenherzigen Adoleszenzstudien im bittersüßen Indiepop-Soundkleid. Inzwischen hat die Band ihr Instrumentarium um Streicher und Bläser erweitert; erhalten geblieben sind auf dem Zweitling von The Goon Sax aber die wache Neugierde, die entwaffnende Aufrichtigkeit und das Wissen um die eigenen Unzulänglichkeiten. "We’re Not Talking" verknüpft betörende Melodien und authentische Texte über das Erwachsenwerden und berichtet von jener Zeit, in der das Leben noch viele Geheimnisse birgt, Liebe und Sex noch in Staunen versetzen, Niederlagen und Verluste für echte Ergriffenheit sorgen - und die Existenz trotz aller Unwägbarkeiten stets ein lust- und freudvolles Abenteuer bleibt.

The Goon Sax um Louis Forster (den Sohn des ehemaligen Go-Betweens Robert Forster) und ihre zartbitteren und doch leichtfüßigen Pop-Preziosen erinnern (neben den Go-Betweens) an die Pastels oder Belle And Sebastian und bezaubern nicht weniger als zwölf Songs lang. Anspieltipps: "Make Time 4 Love", "She Knows", "A Few Times Too Many".