Können die Next Generation Beatles mehr überzeugen als die Wachsfiguren? - © Ronnie Liew - Creative Commons
Können die Next Generation Beatles mehr überzeugen als die Wachsfiguren? - © Ronnie Liew - Creative Commons

Recycling gehört zum Wesen der Popmusik wie Frechheit. Für letztere war bei den Beatles John Lennon verantwortlich. In der nächsten Generation ist das große Mundwerk eher bei der Familie McCartney angesiedelt. Pauls Sohn James plant die Beatles 2.0.


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BBC Interview
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In einem Interview mit der BBC sprach der der 34-jährige über seine Pläne, eine Band mit den Söhnen der anderen Beatles zu gründen. Einen Namen hat er auch schon: The Beatles - The Next Generation. Klingt irgendwie bekannt.

Sean Lennon und Dhani Harrison dürfte er schon überzeugt haben. Wenig Begeisterung soll Ringo Starrs Sprößling Zak Starkey gezeigt haben, der unter anderem bei den Who und Oasis die Trommelfelle bearbeitete (s. Video unten). An seiner Stelle könnte sein jüngerer Bruder Jason in das Projekt einsteigen.

Seinen Bezug zur Tradition bewies James McCartney, der seinen Vater in dem Interview als "mehr als ein Genie" bezeichnete gestern Abend mit einem Auftritt im Cavern Club in Liverpool. Dort hat schließlich die Karriere der  originalen Pilzköpfe begonnen. Heutzutage stehen dort freilich oft genug Tributebands auf der Bühne. Clones von Eric Clapton, Bob Dylan, Jimi Hendrix und den Who spielen für nostalgische oder spätgeborene Touristen. Vielleicht hat diese lukrative Programmschiene den mäßig erfolgreichen McCartney ja erst auf die die Idee mit den wiedererweckten Beatles gebracht...