Wenn Pferde Federn haben - dann geht entweder etwas nicht mit rechten Dingen zu. Oder man bezieht sich auf den vierten veröffentlichten Film der Marx Brothers, der wohl als Namensgeber für die US-Amerikanische Band Horse Feathers gedient hat. Genau genommen besteht die Band aus Portland aus dem charismatischen Justin Ringle, der als Sänger mit der sanften Stimme immer verschiedene musikalische Partner an Bord holt. Waren in der Vergangenheit Peter & Heather Broderick oder Sam Cooper mit dabei, sind auf dem aktuellen Album "Cynic’s New Year" (erschienen 2012 bei Kill Rock Stars) neben dem Streicher und Mandolinisten Nathan Crockett elf weitere Gäste aus Portland mit dabei.

Die Combo generiert mit den zart gezupften Gitarren, dem vorsichtig schwingenden Banjo und sanft eingesetzten Rhythmusinstrumenten melancholischen Post-Folk. Die Texte auf dem neuesten Werk sind wohl durchdacht und mit gekonnten instrumentalen Arrangements generieren Horse Feathers fragile Indie-Klänge mit einer Sanftheit einer Feder und der Kraft eines Pferden, mit oft unerwarteten Wendungen.


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Live zu hören und sehen am 1. Dezember im Rahmen der Live On Stage-Reihe im Haus der Musik.