New York. Musikalben sollen ab dem 10. Juli weltweit größtenteils nur noch freitags erscheinen. Labels, Handel, Künstler und andere Beteiligte hätten sich auf dieses Startdatum des Vertriebs an Freitagen verständigt, teilte der Verband der Musikindustrie IFPI am Donnerstag mit. Dies bedeutet etwa für die USA oder Kanada eine Umstellung, während in Österreich schon bisher Freitag als Erscheinungstag galt.

Der Verband hatte eine entsprechende Einigung bereits im Februar verkündet, damals aber erklärt, dass alle Beteiligten Zeit bräuchten, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Der einheitliche Erscheinungstag gilt für alle Formate - CDs, Platten, digitale Downloads und Streaming.

"Wir denken, dass ein globaler Erscheinungstag die Realitäten des aktuellen weltweiten Musikgeschäfts widerspiegelt", erklärte der Chef der Concord Music Group, Glen Barros, bei dem Musikgrößen wie Paul McCartney oder Paul Simon unter Vertrag stehen. Letztlich würden alle Seiten von der Umstellung profitieren, hieß es vom IFPI. Insgesamt betrifft die Neuregelung 45 Märkte.