Crack Ignaz+Wandl, Maja Osojnik & Patrick Wurzwallner aka Zsamm, Sixtus Preiss, Knig oder Infinite Pal - das sind nur einige Highlights des dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindenden Musikfestivals Electric Spring in Kooperation der Ausstellung "The Promise of Total Automation" in der Kunsthalle Wien. Kuratiert von Katharina Seidler, widmet sich das Festival am 8. und 9. April erneut der elektronischen Musik, wobei der Schwerpunkt heuer auf Spielarten elektronischer Musik zwischen Pop, Clubdancefloor, Noise und Avantgarde liegen wird. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen an beiden Tagen im Haupthof des Museumsquartiers ist frei.

Von "Kaos" und "Geld Leben"

Nach der offiziellen Eröffnung am Freitag, 8. April, 19 Uhr, mit Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny sowie Museumsquartier-Direktor Christian Strasser folgt auf der Open-Air-Bühne im Haupthof um 19.30 Uhr das erste Highlight: Die Wiener Elektro-Pop-Punk-Band Kids N Cats, ein früherer FM4 Soundpark Act des Monats, hat neben den farbenfrohen Songs ihres Debütalbums "Kaos" auch ihre aktuelle Single "TDP" und weiteres, neues Material im Gepäck. Danach präsentieren der Salzburger Rapper Crack Ignaz und der Wiener Produzent Wandl mit "Geld Leben" ihr erst kürzlich veröffentlichtes gemeinsames Album. Ab 22.30 Uhr stehen dann in der Kunsthalle Wien mit Uli Kühn und Christine Schörkhuber aka Canned Fit zwei Acts aus dem Umfeld des Fluc-Clubs Moozak sowie das Viennoise DJ-Kollektiv auf dem Programm, die Visuals kommen von sound:frame/Tagtool.

Weitere Bühnen sind ab 22.30 Uhr die mumok Hofstallungen, gehostet und präsentiert von der Clubnacht Bliss, mit Fauna DJ-Set, Philipp Quehenberger, Battle-ax, Jung an Tagen, Forever Traxx und Klitclique. Im Café Leopold stehen ab 22 Uhr das Brunnhilde DJ-Kollektiv, Buffered Multiple, Masha Dabelka & Misonica, Kimyan Law sowie Knig auf dem Programm. Lukas König wird dabei den Salon Leopold mit seinem Avant-Hip-Hop-Projekt Knig bespielen, das im Herbst erst bei einer ausführlichen Tour mit Bilderbuch auch deutschlandweit auf großen Bühnen bestanden hat.

Am Samstag um 19.30 Uhr eröffnet Maja Osojnik im MQ-Haupthof, die ihr soeben herausgekommenes Solo-Debütalbum "Let Them Grow" zwischen experimenteller Elektronik und avantgardistischem Pop in einer Live-Duo-Show mit Patrick Wurzwallner unter dem Namen Zsamm vorstellt. Ebenfalls mit neuem Material tritt der Jazz-Elektronik-Freigeist Sixtus Preiss in Quartett-Formation mit Manu Mayr (Bass), Peter Rom (Gitarre) und Lukas König (Drums) auf.

Eine Uraufführung präsentiert um 22.30 Uhr Patrick Weber, der in der Kunsthalle erstmals den eklektischen Maximalismus seines früheren Queer-Pop-Projekts Crazy bitch in a Cave unter seinem neuen Alter Ego Infinite Pal mittels Piano, Loops und Live-Gesang in atmosphärischen Minimal-Pop verwandelt. Danach lässt Asfast seine Gerätschaften krachen und fauchen, bevor ein DJ-Team aus Anna Leiser, The Reboot Joy Confession und Tobsi Tobsen zum Tanzen einlädt. Ab 22.30 Uhr werden dann wieder in der Kunsthalle, den mumok Hofstallungen, im Café Leopold sowie im Salon Leopold Acts bis in die Morgenstunden auftreten. (vf)