Für ihr neues Album hat das Quartett ein ganzes Orchester engagiert. Zwar verhehlen Mono keineswegs ihre große Liebe zu Bands wie Sonic Youth. Doch ihre Musik beschwört eher die epische Weite Enrico Morricones oder die tragische Schönheit Philippe Sardes. Dabei pendeln die Klangteppiche zwischen polyphoner Kunstfertigkeit und purem Kitsch. Eine Gratwanderung, die nicht immer gelingt. Spätestens, wenn die Streicher mit den Gitarren um die Vormacht kämpfen, weiß man aber, dass es das Risiko wert war.

Live am 19. Februar im Grazer Orpheum, und am 21. Februar in der Wiener Arena