"Bemerkenswert erscheint, dass der Name Zweigelt noch im Jahr 1975 gewählt wurde, obwohl der Namensgeber nicht nur illegales Mitglied der NSDAP ab 1933 war, sondern auch von der Machtübernahme der Nationalsozialisten beruflich profitiert hat", heißt es in Wikipedia. - © Bauer Karl - CC 3.0

Wein

Initiative will Weinsorte Zweigelt umbennen26

  • Schöpfer und Namensgeber soll ein "glühender Nazi" gewesen sein.

Wien. (dab) Das Wort Zweigelt soll sich künftig nicht mehr in Weinkarten finden, in "Blauer Montag" soll die Sorte unbenannt werden. Das ist der Wunsch des "Instituts ohne direkte Eigenschaften", das am Montag die Umbenennung der Rotweinrebe forderte. Auf einer Pressekonferenz in Wien wollte die Initiative damit auf die nationalsozialistische... weiter




Kollektivvertrag

Angestellte im Handel bauen Druck auf7

Wien. Bei den unterbrochenen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel versucht die Arbeitnehmerseite, Druck aufzubauen, und hat für diese Woche Betriebsversammlungen einberufen. Gewerkschafts-Chefverhandlerin Anita Palkovich sprach von hunderten Versammlungen, die in allen Bundesländern bis Freitag stattfinden würden... weiter




Kinderschutz

Vier vernachlässigte Kinder in Obhut der Wiener Behörden

Wien. Einer alkoholkranken Mutter und ihrem offensichtlich ebenfalls völlig überforderten Partner sind in der Donaustadt vier Kinder abgenommen worden. Die betrunkene 42-Jährige - ein Vortest ergab laut Polizei 2,88 Promille - ohrfeigte einen Polizisten und wurde festgenommen. Eine Bekannte der Familie hatte die Polizei zu Hilfe gerufen... weiter




Oberösterreich

Lehrling starb an Messerstichen1

  • 16-Jährige in Steyr getötet - 17-jähriger Freund ist auf der Flucht.

Steyr. Ein 16-jähriges Mädchen ist in der Nacht auf Montag in Steyr in seinem Zimmer durch Messerstiche getötet worden. Verdächtig ist der 17-jährige Freund des Opfers. Der junge Afghane dürfte nach der Tat durch das Fenster geflüchtet sein, von ihm fehlte seither jede Spur. Das Motiv ist laut Staatsanwaltschaft Steyr unklar... weiter




- © M. Hirsch

Fiskalrat

Warnungen trotz Nulldefizits5

  • Fiskalratspräsident Haber mahnt die Regierung zu Budgetdisziplin und dauerhaften Reformen.

Wien. Österreich wird bereits im heurigen Jahr 2018 - und damit ein Jahr früher als von der Bundesregierung angepeilt - ein Nulldefizit erreichen. In der Folge erwartet der Fiskalrat mit seinem neuen Präsidenten Gottfried Haber für 2019 einen leichten Budgetüberschuss von 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung... weiter




Die Änderungen im Arbeitszeitgesetz wurden heuer gar keiner Begutachtung unterzogen. - © Adobe/burnhead

Justiz

Begutachtung nicht beachtet14

  • Gesetzgebungsverfahren laufen ohne Mindeststandards ab, kritisiert der Rechtsanwaltskammertag.

Wien. Von April 2017 bis September 2018 gab es 150 Verordnungs- und Gesetzesentwürfe, mit denen der Österreichische Rechtsanwaltskammertag (Örak) im Rahmen von Begutachtungen befasst war. In 76 Prozent der Fälle sei die vom Bundeskanzleramt empfohlene, aber nicht gesetzlich vorgeschriebene Begutachtungsfrist von sechs Wochen nicht eingehalten... weiter




- © nito/stock.adobe.com

70 Jahre Menschenrechte

Rückschritte bei Menschenrechten in Österreich5

  • Die "Österreichische Liga für Menschenrechte" zeigt auf, dass Österreich in Punkto Menschenwürde, gleichem Recht für alle und dem Recht auf Sicherheit für Frauen Schwächen hat.

Wien. "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", besagt Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Diesen und weitere 29 für alle Menschen gültige Rechtsgrundsätze verkündeten die Vereinten Nationen erstmals am 10. Dezember 1948. Es sind international anerkannte Normen... weiter




Armut & Arbeit - © mohamed_hassan / Gerald Jatzek - CC

Einkommensanalyse

AK fordert 1.700 Euro Mindestlohn8

  • Kollektivverträge sollen das Working Poor verhindern.

Deutliche Reallohnsteigerungen, 1.700 Euro Mindestlohn in jedem Kollektivvertrag und eine Angleichung der Gehälter von Frauen und Männern forderte Markus Wieser, der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich am Montag. Anlass war die Präsentation der Einkommensanalyse 2017 der AK Niederösterreich... weiter




Fiskalratspräsident Gottfried Haber blickt mit Zuversicht ins neue Jahr.  - © APAweb, HELMUT FOHRINGER

Öffentliche Finanzen

Fiskalrat erwartet bereits heuer Nulldefizit1

  • Für 2019 ist wegen guter Konjunktur und Rückgangs der Zinsausgaben sogar mit einem leichten Budgetüberschuss zu rechnen.

Wien. Der Fiskalrat erwartet bereits für 2018 das Erreichen des Nulldefizits. Das gab Präsident Gottfried Haber bei der Vorstellung des "Berichts über die öffentlichen Finanzen 2017 - 2019" bekannt. Für 2019 rechnet er sogar mit einem leichten Budgetüberschuss von etwa 0,2 Prozent des BIP. Auch werden die Fiskalregeln der Europäischen Union 2018... weiter




FPÖ-Wahlplakat zur Bundespräsidentenwahl 2016.Die Kosten soll der Steuerzahler - nochmals - übernehmen. - © Wiener Zeitung, Moritz Ziegler

Bundespräsidentenwahl

FPÖ klagt Republik20

  • Laut einem Medienbericht fordern die Freiheitlichen 3,4 Millionen Euro an Kosten zurück.

Wien. Die FPÖ kann offenbar nicht mit der Bundespräsidentenwahl 2016, in der ihr Kandidat Norbert Hofer unterlag, abschließen. Sie klagt nun die Republik auf 3,4 Millionen Euro Schadenersatz, berichtete die "Kronen Zeitung" am Montag. Sie wollen jene Kosten, die ihnen durch die Wiederholung der Stichwahl entstanden sind, zurückhaben... weiter




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