• vom 12.04.2011, 18:41 Uhr

Chronik


Um die Szene war es ruhig geworden




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  • Honsik in Haft, Schimanek bisher unauffällig.
  • Wien. (rös) Während Gottfried Küssel seit seiner Haftentlassung 1999 unangreifbar für die Exekutive war, sorgte Gesinnungsgenosse und Holocaust-Leugner Gerd Honsik zuletzt im Vorjahr für Schlagzeilen. Der mittlerweile 69-Jährige war im April 2009 für zahlreiche, im Zeitraum 1997 bis 2003 von ihm veröffentlichte Ausgaben der Zeitschrift "Halt!" im Wiener Straflandesgericht schuldig erkannt und zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Im September 2010 wurde er dann zu weiteren zwei Jahren unbedingter Haftstrafe nach dem Verbotsgesetz verurteilt. Seitdem ist es ruhig um Honsik geworden.

Schimanek verdächtig


Das trifft auch auf Hans-Jörg Schimanek jun. zu. Der Sohn des gleichnamigen Ex-FPÖ-Politikers war 1995 wegen NS-Wiederbetätigung zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof reduzierte die Strafe für den ehemaligen "Gaubeauftragten" der Neonazi-Gruppe Volkstreue Außerparlamentarische Opposition auf acht Jahre Haft. Nachdem Schimanek mehr als die Hälfte davon verbüßt hatte, wurde er 1999 entlassen. Wie nun aber bekannt wurde, ist Schimanek in Verbindung mit der Neonazi-Homepage ebenfalls ins Visier der Ermittlungen geraten.



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Dokument erstellt am 2011-04-12 18:41:28
Letzte Änderung am 2011-04-12 18:41:00


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