• vom 01.01.2009, 12:32 Uhr

Chronik


650.000 beim Silvesterpfad in Wien

Silvesterfeiern rund um den Erdball




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Von WZ Online

  • Berlin/Sydney. Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben in der Nacht mit Feuerwerk, Tanz und Gesang das neue Jahr begrüßt. Das erste Riesenfeuerwerk 2009 gab es in Sydney, wo der Jahreswechsel bereits um 14.00 Uhr MEZ gefeiert wurde. In Berlin versammelten sich rund eine Millionen Menschen am Brandenburger Tor. In Wien begaben sich 650.000 Menschen auf den Silvesterpfad. In Linz wurde das Jahr 2009 besonders gefeiert, da man die Rolle der Europäischen Kulturhauptstadt übernahm.

Knalliger Auftakt: Raketensinfonie in Linz

Knalliger Auftakt: Raketensinfonie in Linz© APA Knalliger Auftakt: Raketensinfonie in Linz© APA

Die 19. Auflage des Silvesterpfades lockte trotz der ungemütlichen Temperaturen wieder zahlreiche Besucher in das Zentrum Wiens. Insgesamt 650.000 Menschen feierten zwischen 14.00 und 2.00 Uhr auf der Partymeile bei Tanz, Musik und Showprogramm den Jahreswechsel. Als einer der Höhepunkte stellte sich dabei das offizielle Feuerwerk heraus, das um Mitternacht an der diesjährigen "Außenstelle" Prater abgebrannt wurde.


Trotz eiskalter Temperaturen waren in Linz 130.000 Menschen - und damit um einige Tausend mehr als bei der bisher bestbesuchten Klangwolke - in die Innenstadt, auf die Nibelungenbrücke und an das Donauufer gekommen, um mit der "Raketensinfonie" das neue Jahr zu begrüßen. Zwei Stunden zuvor hatte Bundespräsident Heinz Fischer bei einer Veranstaltung im Brucknerhaus Linz09 offiziell eröffnet. Ab 00.30 Uhr verwandelte sich der Hauptplatz in einen ausgelassenen, riesigen Freiluft-Dancefloor.

Spektakel in Sydney

Rund 1,5 Millionen Menschen wohnten dem gigantischen Spektakel über der weltberühmten Oper der australischen Metropole Sydney bei. Die umgerechnet rund 2,4 Millionen Euro teure Show hatte nach Angaben der Veranstalter Licht- und Knalleffekte, wie sie so noch nicht gezeigt wurden. Es war das größte Feuerwerk in der Geschichte der Stadt.

In Berlin zog es rund eine Million Menschen trotz eisiger Temperaturen auf die Partymeile vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule. In Paris versammelten sich rund 550.000 Menschen auf der Champs-Elysees und wünschten sich ein "Frohes Neues Jahr". In London verzauberte ein zehnminütiges Feuerwerk über der Themse die Briten.

Mehr als eine Million Menschen feierten im Herzen New Yorks den Jahreswechsel. Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary waren zur Stelle, um die leuchtende "Zeitkugel" per Knopfdruck über dem Times Square herabschweben zu lassen. Der mit Schweinwerfern und Spiegeln bestückte Kristallball war in diesem Jahr fast doppelt so groß wie in der Vergangenheit.

Angesichts der israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen sagten mehrere arabische Staaten aus Solidarität mit den Palästinensern Feiern und Fernsehshows zum Neuen Jahr ab. In der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay fanden die Feierlichkeiten nach den Anschlägen im November unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Überschattet wurde die Silvesternacht in Griechenland durch Brandanschläge auf Banken und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Unruhen flammten in Athen von Neuem auf als Brandanschläge auf zehn Banken und zwei Autohändler verübt wurden.



Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 2009-01-01 12:32:20
Letzte Änderung am 2009-01-01 12:32:00

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