• vom 22.08.2011, 16:05 Uhr

Chronik

Update: 22.08.2011, 17:51 Uhr

Eine Million Menschen auf Puerto Rico ohne Strom

Hurrikan "Irene" zieht durch Karibik




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  • Sturm soll Dominikanische Republik verschonen und Richtung Bahamas weiterziehen.

Wirbelsturm "Irene" ist in der Nacht auf Montag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde über Puerto Rico hinweggezogen. Auf der Karibikinsel  sind etwa eine Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Sturm in Hurrikanstärke sorgte auf dem Inselstaat am Montag zudem für umgestürzte Bäume und überflutete Straßen. Berichte von Toten oder Verletzten gab es nicht. In den Straßen wurde bereits mit Aufräumarbeiten begonnen.


Am Montag drehte "Irene" leicht nach Norden, so dass er den Berechnungen des US-Hurrikanzentrums in Miami zufolge an der Nordküste der Dominikanischen Republik vorbeischrammen dürfte. Die Regierungen der Dominikanischen Republik und Haiti hatten ihre Länder in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Auch auf den weiter nordwestlich gelegenen Bahamas galt Sturmalarm.

"Irene" hatte am Wochenende die Kleinen Antillen in der Ostkaribik passiert. Montag früh befand sich das Auge des Hurrikans bereits mehrere Dutzend Kilometer nördlich von Puerto Rico und nahm Kurs auf die Nachbarinsel Hispaniola, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen. Die Meteorologen schlossen nicht aus, dass sich der Sturm über dem Meer weiter verstärken könnte.

Die dortige Regierung schloss ihre Ämter und Gouverneur Luis Fortuno sagte vor der Presse: "Heute sollten auch alle Geschäfte geschlossen bleiben, "Es ist nicht ratsam, auf die Straße zu gehen." Ersten lokalen Medienberichten zufolge traten mehrere Flüsse über die Ufer, 771 Menschen mussten in 77 Notunterkünften untergebracht werden. Mehrere Straßen seien beschädigt worden und es habe zahlreiche Stromausfälle gegeben, berichtete die Zeitung "El Vocero".

In der Dominikanischen Republik, die "Irene" im Laufe des Montags erreichen sollte, standen nach lokalen Medienberichten 264 Notunterkünfte bereit, die Nationalgarde war seit Sonntag aktiviert, wie lokale Medien berichteten. Es wurden vor allem Erdrutsche in den Bergen und Überschwemmungen in tiefliegenden Gebieten entlang der Flüsse befürchtet.

Es wurde damit gerechnet, dass das Auge des Sturms an Haiti vorbeiziehen wird. Dennoch könnten heftiger Regen und starke Böen das Festland erreichen, sagte ein Sprecher des Hurrikanzentrums in Miami. In Haiti sind immer noch etwa 600.000 Menschen infolge des Erdbebens vom Jänner 2010 ohne Obdach. Nach lokalen Medienberichten stehen 264 Notunterkünfte bereit. Es wurden vor allem Erdrutsche in den Bergen und Überschwemmungen in tiefliegenden Gebieten entlang der Flüsse befürchtet.

Später soll "Irene" in Richtung Bahamas weiterziehen und gegen Ende der Woche auch das Festland der USA erreichen, wo der Sturm über Teile der Staaten Florida, Georgia und South Carolina hinwegziehen könnte.



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Dokument erstellt am 2011-08-22 16:07:31
Letzte Änderung am 2011-08-22 17:51:50


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