• vom 31.12.2017, 11:17 Uhr

Chronik

Update: 31.12.2017, 11:21 Uhr

Lawinengefahr

Keine Entspannung zu Jahreswechsel




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Von WZ Online, APA

  • In Tirol und Vorarlberg bleiben die Verhältnisse auch in den kommenden Tagen laut Experten "heikel".

Lawinengefahr in  Westösterreich. Es herrscht verbreitet "Stufe drei". - © APAweb, BARBARA GINDL

Lawinengefahr in  Westösterreich. Es herrscht verbreitet "Stufe drei". © APAweb, BARBARA GINDL

Innsbruck/Bregenz. Die Lawinensituation bleibt im Westen Österreichs auch zum Jahreswechsel weiter angespannt. In Tirol und Vorarlberg wurde die Gefahr von den Experten weiter als "erheblich", also mit der dritten der fünf Stufen, angegeben. Auch für die kommenden Tage sei kaum mit Entspannung zu rechnen, hieß es.

Laut dem Tiroler Lawinenwarndienst gab es zwei Hauptprobleme: Zum einen sei dies der Triebschnee oberhalb von 2.200 Metern, der mit der Altschneedecke nur schlecht verbunden sei. Für die Auslösung einer Lawine reiche bereits geringe Zusatzbelastung aus, so die Warnung. Gefahrenstellen seien in steilen Händen aller Richtungen zu finden. Zum anderen verursache unterhalb von 2.200 Metern die Durchfeuchtung der Schneedecke Probleme. Im Tagesverlauf sei daher - begünstigt durch Sonneneinstrahlung und markanten Temperaturanstieg - vermehrt auf Selbstauslösungen von Nassschnee- und Gleitschneelawinen zu achten.

Neuschnee und Altschnee

Auch in Österreichs westlichstem Bundesland bestand laut den Experten des Vorarlberger Lawinenwarndienstes in allen Höhenlagen "erhebliche" Gefahr. Der Neuschnee und lockere Altschnee sei in hohen Lagen und im Hochgebirge mit kräftigem bis stürmischem Wind aus westlichen Richtungen umfangreich verfrachtet worden und bilde große störanfällige Triebschneeansammlungen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen würden mit der Seehöhe zunehmen.

Auslösungen von Schneebrettlawinen seien bei geringer Zusatzbelastung, also von einem einzelnen Wintersportler, an vielen Steilhängen möglich, hieß es. Zudem seien spontane Schneebretter aus stark eingewehten Bereichen und Lockerschneelawinen aus dem felsdurchsetzten Steilgelände zu erwarten. In tiefen und mittleren Lagen sei auch vereinzelt mit großen Nassschneelawinen in allen Expositionen zu rechnen. Exponierte Verkehrswege könnten davon betroffen sein.





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Dokument erstellt am 2017-12-31 11:18:11
Letzte nderung am 2017-12-31 11:21:25



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