• vom 12.02.2018, 13:50 Uhr

Chronik

Update: 12.02.2018, 14:53 Uhr

Steiermark

Todesopfer bei Zug-Kollision




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Von WZ Online, APA

  • Zwei Züge sind aus noch ungeklärten Gründen zusammengestoßen, 22 Verletzte, darunter drei Kinder.

Lokalisierungskarte GRAFIK 0171-18, 88 x 55 mm - © APA

Lokalisierungskarte GRAFIK 0171-18, 88 x 55 mm © APA

Die Einsatzkräfte bemühten sich um eine Bergung der Passagiere aus den Zügen.

Die Einsatzkräfte bemühten sich um eine Bergung der Passagiere aus den Zügen.© APAweb, BFV Leoben, Schönauer Die Einsatzkräfte bemühten sich um eine Bergung der Passagiere aus den Zügen.© APAweb, BFV Leoben, Schönauer

Niklasdorf. Nach der Zugskollision im obersteirischen Niklasdorf hat die Polizei bekannt gegeben, dass 22 Menschen leicht verletzt wurden. Unter ihnen befinden sich drei Kinder. Beim Todesopfer handelt es sich um eine Frau. Laut ÖBB war der Rettungseinsatz gegen 14.30 Uhr abgeschlossen. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler eingeliefert. Der Einsatz von Hubschraubern war wetterbedingt nicht möglich.

Die Frau, die das Unglück nicht überlebt hat, dürfte nach Informationen der Polizei im EC216 von Graz nach Saarbrücken gesessen sein. Über ihre Nationalität war vorerst nichts bekannt. Zwischen Bruck und Leoben wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Durch die Kollision dürfte es zu Schäden an Masten und Oberleitungen der ÖBB gekommen sein. Inwieweit das Gleisbett durch die aus den Schienen gesprungenen Züge in Mitleidenschaft gezogen wurde, ließ sich noch nicht sagen. Zumindest ein Waggon des Zuges nach Saarbrücken, es handelt sich um eine Garnitur der Deutschen Bahn, wurde auf der ganzen Seite aufgerissen.

Als "schreckliches Unglück" bezeichnete der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang (SPÖ) laut einer Aussendung den Zusammenstoß der Personenzüge. "Mein tiefstes Mitgefühl gilt in diesen tragischen Stunden der Familie des Verstorbenen sowie allen beim Unfall Verletzten", sagte Lang, der eine lückenlose Aufklärung der Unfallursache forderte. Lang bedankte sich auch bei allen Einsatzkräften, die an der Bergung der Verunglückten teilgenommen haben.





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Dokument erstellt am 2018-02-12 13:50:49
Letzte Änderung am 2018-02-12 14:53:03


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