• vom 16.05.2018, 22:29 Uhr

Chronik


Alois Schwarz

Bischof Schwarz geht nach St. Pölten




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  • Damit fehlt ein Bischof in Gurk.



St. Pölten. Der Bischof von Gurk-Klagenfurt, Alois Schwarz, kehrt sehr wahrscheinlich in sein Heimatbundesland zurück. Am Mittwoch wurde bekannt, dass der 65-jährige Niederösterreicher seinen Kollegen Klaus Küng in St. Pölten ablösen soll. Schwarz gilt als unprätentiöser, diplomatischer Geistlicher, der um Vermittlung zwischen Konservativen und Reformern bemüht war. Noch ist Küngs Nachfolger allerdings nicht offiziell vom Vatikan bestätigt.

Schwarz stammt aus einer bäuerlichen Familie im südlichen Niederösterreich, wo er am 14. Juni 1952 in der Gemeinde Hollenthon geboren wurde. Nach der Matura trat Schwarz in das Wiener Priesterseminar ein und wurde am 29. Juni 1976 von Kardinal Franz König im Wiener Stephansdom zum Priester geweiht. Es folgte Lehr- und Forschungstätigkeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Kardinal Hans Hermann Groer holte den damaligen Pfarrer von Krumbach 1987 als Leiter des Pastoralamtes nach Wien. 1996 wurde Schwarz vom Papst zum Weihbischof der Erzdiözese Wien bestellt. 2001 wurde Schwarz der 65. Bischof der Diözese Gurk.


Die Diözese St. Pölten umfasst das westliche Niederösterreich; sie zählt 422 Pfarren im Wald- und Mostviertel, in denen rund 500.000 Katholiken leben.




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Dokument erstellt am 2018-05-16 18:09:50


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