• vom 26.06.2018, 00:41 Uhr

Chronik


Wien

Ex-Boxer bekommt 20 Jahre wegen Mordes




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Ein ehemaliger Boxer, der in der Nacht auf den 1. Oktober 2017 in einer U-Bahn-Station in Wien-Ottakring einen 22-Jährigen mit einem Klappmesser erstochen und einen 25 Jahre alten Mann lebensgefährlich verletzt hat, ist in der Nacht auf Dienstag am Landesgericht im Sinn der Anklage schuldig erkannt worden. Der gebürtige Tschetschene erhielt wegen Mordes und versuchten Mordes 20 Jahre Haft.

Der Schuldspruch der Geschworenen fiel mit 6:2 Stimmen im Sinn der Anklage aus. Der 22-Jährige hatte sich mit Notwehr verantwortet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn unmittelbar nach der Urteilsverkündung um 23.20 Uhr bekannt gab, erbat Verteidiger Rudolf Mayer Bedenkzeit. Staatsanwältin Viktoria Berente gab vorerst keine Erklärung ab.





Schlagwörter

Wien, Mord

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-26 00:43:14


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die SPÖ erhält ihre erste Vorsitzende
  2. Rendi-Wagner soll es richten
  3. Am Staat vorbei
  4. Kurz und Strache verlangen "spürbaren" Lohnanstieg
  5. Fingerzeig für die neue Mindestsicherung
Meistkommentiert
  1. Opposition geschlossen gegen
    Ende der Lehre für Asylwerber
  2. Kern will bei EU-Wahl antreten
  3. Faßmann regt Debatte über Kopftuchverbot an
  4. Politikexperten sehen "Super-Gau" für SPÖ
  5. Rauchen kostet Österreich Milliarden

Werbung




Werbung