• vom 03.09.2018, 13:38 Uhr

Chronik

Update: 03.09.2018, 15:10 Uhr

Verkehrstote

78 Menschen im Straßenverkehr gestorben




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ online, APA

  • Im Juli und August kamen weniger Menschen ums Leben als in den Sommermonaten der Vorjahre.

Die meisten Verkehrstote gab es heuer in Oberösterreich. - © APAweb, Roland Schlager

Die meisten Verkehrstote gab es heuer in Oberösterreich. © APAweb, Roland Schlager

Wien. Heuer sind in den Sommermonaten Juli und August auf Österreichs Straßen 78 Menschen gestorben. Im Sommer 2017 waren es vergleichsweise 95 Tote, 2016 insgesamt 101, informierte der ÖAMTC in einer Presseaussendung am Montag. Die meisten Verkehrstoten gab es mit 18 in Oberösterreich, im Burgenland wiederum passierte kein tödlicher Unfall.

Zunahme bei getöteten Motorradfahrer

Unter den Toten waren 33 Motorradfahrer, 23 Pkw-Insassen, elf Radfahrer, vier Fußgänger und drei Traktor-Fahrer. Während die Zahl der getöteten Fußgänger rückläufig war, gab es bei Motorradfahrer eine Steigerung. Insgesamt starben heuer bis Ende August 77 Motorradlenker. Laut ÖAMTC waren es im Vorjahr in den ersten acht Monaten 69 getötete Biker, 2016 im gleichen Zeitraum 63. Ein Grund für den Anstieg könnte laut ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nose das schöne Wetter sein, das dieses Jahr viele Motorradfahrer auf die Straße lockte.

Fußgänger besonders mit Herbst und Winter bedroht

Die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger ist auf dem niedrigsten Stand der vergangenen Jahre. Bisher verunglückten seit 1. Jänner 25 Fußgänger tödlich, in den Sommermonaten waren es vier. "Die gefährlichste Zeit für Fußgänger steht mit Herbst und Winter und den längeren Dunkelstunden jedoch erst bevor. Wir empfehlen daher, sich als Fußgänger unbedingt hell zu kleiden oder noch besser reflektierende Materialen zu tragen, um von Fahrzeuglenkern besser erkannt zu werden", sagte Nose.

Insgesamt gab es von 1. Jänner bis 2. September auf den österreichischen Straßen 275 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es laut Innenministerium 270 und 2016 insgesamt 291.

Links





1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-03 13:56:16
Letzte Änderung am 2018-09-03 15:10:14


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Neue Aufgaben für Sexarbeiterinnen
  2. Ein Warnzeichen namens Selbstzensur
  3. Hurra, wir leben noch
  4. Vorwürfe zu rechtsextremem Security seien "restlos aufzuklären"
  5. Kogler: "Rudern statt sudern!"
Meistkommentiert
  1. UNO-Migrationspakt sorgt für Kontroversen
  2. Namenspflicht gegen Hass im Netz
  3. "Die Zeichen stehen auf Sturm"
  4. Verdacht auf Spionage
  5. "Großteil der Fälle ist Verhetzung"

Werbung




Werbung