• vom 04.09.2018, 12:55 Uhr

Chronik

Update: 04.09.2018, 17:06 Uhr

Prozess

Üble Nachrichten, üble Nachrede?




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"Was hat der Mann dort gemacht?", will Apostol wissen. "Das frag’ ich mich auch", meint der Unternehmer. In das Geschäft habe der Mann aber kommen können, da er dieses öfters verlasse, wenn er etwa zum Billa gehe, erklärt er. "Und das Lokal lassen Sie unversperrt stehen?", so Apostol. Ja, denn er nehme nicht an, dass jemand das Bier stehle, meint der Geschäftsinhaber. Als die Nachrichten geschrieben worden sind, habe er sich zu "hundert Prozent" nicht im Lokal befunden.

Thema ist auch die fehlerhafte Interpunktion in den Nachrichten. Nachdem Maurer an die Öffentlichkeit gegangen war, dementierte der Mann die Vorwürfe. In einem Facebook-Posting erklärte er, nichts mit den obszönen Texten zu tun zu haben. In dem Dementi-Posting und in den Nachrichten finden sich ähnliche Merkmale, so werden vor Beistrichen Leerzeichen gemacht und Ausrufezeichen inflationär gebraucht. Der Richter spricht den Mann darauf an. "Wo haben Sie Interpunktion gelernt?", fragt Apostol den Unternehmer. "Was ist das?" "Das, was Sie nicht können."


Vertagt auf Oktober

Ein Urteil erging am Dienstag noch nicht. Die Verhandlung wurde auf den 9. Oktober vertagt. Es sollen noch weitere Zeugen befragt werden, zudem muss der Unternehmer dem Gericht auch Bankauszüge präsentieren, um die behauptete Erwerbsminderung zu beweisen.

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Schlagwörter

Prozess, Sigrid Maurer, Grüne

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-04 12:59:30
Letzte Änderung am 2018-09-04 17:06:11


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