Justiz

Angeklagter attackierte Zeugin im Gerichtssaal6

  • Gewalttäter trat seinem Opfer gegen den Hinterkopf, Verteidiger könnte Mandat zurücklegen.

Klagenfurt. Dramatische Szenen haben sich am Montag am Landesgericht Klagenfurt abgespielt: Ein 18-jähriger Angeklagter, der sich wegen schwerer Körperverletzung verantworten sollte, attackierte während der Hauptverhandlung sein Opfer, als es in den Zeugenstand trat. Das Mädchen wurde leicht verletzt, der Mann am Boden fixiert... weiter




- © Gloria DimmelReportage

Vulva

Schön im Schritt79

  • Die einen lassen sich ihre Schamlippen kürzen, die anderen feiern die Vulva als Kunstobjekt. Das weibliche Geschlecht als Kampfzone und Goldgrube.

Wien. Unten ohne und breitbeinig sitzt Anna Daxbacher in einem Ohrensessel, während ihr die Künstlerin Gloria Dimmel graue Abdruckmasse auf das Genital schmiert. In einer Privatwohnung im 17. Bezirk lässt sie einen Gipsabdruck ihrer Vulva – dem äußeren weiblichen Geschlecht – anfertigen. Wozu... weiter




Wien

Mann attackiert Passanten13

  • Unter den Opfern waren auch Juden, der Verdächtige ist in Verwahrungshaft.

Wien. Nachdem ein 24 Jahre alter Mann am Donnerstag in der Wiener Leopoldstadt mehrere Passanten attackiert hat, wurde er in Verwahrungshaft genommen. Unter den Opfern waren auch mehrere Juden. Gegen den Österreicher wird wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung ermittelt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nina Bussek... weiter




Karl-Heinz Grasser und Anwalt Manfred Ainedter am Donnerstag vor dem Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. - © APA/GEORG HOCHMUTH/APA-POOL

Buwog-Prozess

"Nichts anderes als meine Pflicht getan"

  • Grasser lobt Buwog-Privatisierung und sieht für Beratung durch Meischberger altruistische Gründe.

Wien/Linz. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat in der Befragung durch Richterin Marion Hohenecker die Privatisierung der Bundeswohnungen verteidigt. "Ich habe nichts anderes als meine Pflicht getan", sagte Grasser. Er habe den Prozess "nachvollziehbar und transparent" aufgesetzt. Die Vergabekommission habe sehr gute Arbeit geleistet und das... weiter




Inzwischen wird das Thema Schächten über die niederösterreichischen Landesgrenzen hinaus und wesentlich differenzierter diskutiert. - © apa/dpa/Julian Stratenschulte

Schächten

Eine verschwindende Debatte5

  • In den meisten Bundesländern ist Schächten kein Thema. Nur Niederösterreich und die Steiermark schlachten rituell.

Wien. (jm) Die Pläne um eine Registrierung von Juden und Muslimen, die in Niederösterreich geschächtetes Fleisch kaufen wollen, sorgten in den vergangenen Tagen für Wirbel. Die Debatte darüber erschöpfte sich aber vor allem in der Frage, woher die Pläne stammen. Aus dem Lager der Freiheitlichen oder doch aus jenem der SPÖ... weiter




In der niederösterreichischen ÖVP ist man über die aktuelle Diskussion nicht glücklich. Die Ermittlung des persönlichen Bedarfs aus religiösen Gründen sei schwierig, meinte ÖVP-Klubobmann Walter Schneeberger auf Ö1.

Schächten

Rot-Blau-Streit: Wer hat's erfunden?2

  • Der FPÖ-Landesrat Waldhäusl verweist auf die Vorschläge des SPÖ-Vorgängers.

Wien. Der für Tierschutz zuständige niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) hat Kritik an der Einschränkung von Schächtungen neuerlich zurückgewiesen. Waldhäusl betonte am Donnerstag, dass er umsetze, was unter seinem SPÖ-Vorgänger Maurice Androsch begonnen wurde. Androsch wies diese Darstellung allerdings zurück... weiter




- © apa/Neubauer

Vor Gericht

Turmbau und Live-Ticker1

  • Grasser wird zu Bauprojekt befragt. Seine Anwälte zeigen Journalistin an.

Wien. Der Linzer Terminal Tower stand bei der Befragung von Karl-Heinz Grasser am Mittwoch im Mittelpunkt des Buwog-Prozesses. Im Wiener Straflandesgericht wurde insbesondere die Frage erörtert, inwieweit der damalige Finanzminister in das Immobilienprojekt eingebunden war. Die Finanzbehörden haben sich 2006 in das Bürogebäude neben dem Linzer... weiter




Dem Angeklagten Karl Heinz Grasser (l.) und seinen Anwälten (hier mit Norbert Wess) ist das Live-Tickern der Medien aus dem Gerichtssaal ein Dorn im Auge. - © APAweb/GEORG HOCHMUTH

Buwog-Prozess

Grassers Anwälte fordern Live-Ticker-Verbot11

  • Auch eine Sachverhaltsdarstellung gegen eine Journalistin und Gabriele Moser wurde eingebracht.

Wien. Der 45. Verhandlungstag in der Buwog-Hauptverhandlung hat mit einer Diskussion über die mediale Berichterstattung begonnen. Grasser Anwälte Manfred Ainedter und Norbert Wess beantragten zu Verhandlungsbeginn ein Verbot von Live-Tickern. Hintergrund ist ein Interview mit der ehemaligen Grünen-Nationalratsabgeordneten Gabriele Moser... weiter




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