Mit einer Mini-Demo unter dem Titel "Letzter Tag Saufen am Praterstern" protestierten einige gegen das Alkoholverbot beim Bahnhof Praterstern in Wien. In Graz ist man schon ein paar Schritte weiter. - © APAweb/HELMUT FOHRINGER

Alkoholverbotszonen

In Graz hat Alkoholverbot verdrängende Wirkung7

  • Die Bannmeile am Hauptplatz wurde auf große Teile der Innenstadt ausgeweitet. Saftige Strafen wurden verhängt.

Graz. Graz zählt zu den Vorreitern in Sachen Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Bereits 2007 hat die Stadt beschlossen, dass am Hauptplatz keiner mehr konsumiert werden darf. Damit waren zwar die Bierdosen rund um die Erzherzog Johann-Statue verschwunden, aber die Szene verlagerte sich. Seit 2012 gilt das Verbot daher in großen Teilen der... weiter




radioaktiver Müll

Mistplatz für die Ewigkeit33

  • Österreich sucht nach einem Endlager für radioaktiven Müll - ohne Bürgerbeteiligung drohen Proteste.

Wien. 11.200 Fässer mit einem Fassungsvermögen von je 200 Liter lagern derzeit in klimatisierten Hallen des Forschungszentrums Seibersdorf in Niederösterreich – gefüllt mit radioaktivem Müll. Insgesamt sind es 3660 Kubikmeter Nuklearabfall, was einem Würfel von 15,4 Meter Kantenlänge entsprechen würde. Der Müll wird hier seit 1974 gesammelt... weiter




Der Angeklagte Walter Meischberger wurde durch Fragen der Richterin ins Schleudern gebracht.  - © APAweb / Georg Hochmuth

Grasser-Prozess

Meischbergers Geld reiste um die Welt7

  • Ex-FPÖ-Generalsekretär setzte auf Diskretion und tätigte Finanzgeschäfte im Hotelzimmer.

Wien. Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und andere ist heute der Zweitangeklagte, Grassers Vertrauter Walter Meischberger, bei der Befragung zu den Liechtensteiner Konten ins Schwimmen geraten. Mehrmals musste er zu Richterin Marion Hohenecker sagen, er könne sich die verschiedenen Geldflüsse und Schreiben gar nicht... weiter




Schülerinnen beim Töchtertag-Fest im Wiener Rathaus. - © Astrid Knie

Töchtertag

Die Journalistinnen von morgen2

  • Die "Wiener Zeitung" nahm erstmals am Töchtertag teil.

Wien. Am heutigen Girl's Day hatten Mädchen und junge Frauen wieder die Gelegenheit, Berufe auszuprobieren und Jobs abseits von Rollenklischees kennenzulernen. Zum ersten Mal wurde auch die "Wiener Zeitung" von zwei Töchtern besucht: Jina (14) und Sarah (11) hatten die Gelegenheit, einen Tag lang hinter die Kulissen einer Tageszeitung zu blicken... weiter




Das Automatenverbot hat die Zahl der Spielsüchtigen nicht reduziert. Online-Glücksspiele werden zunehmend zur Suchtfalle. - © Luiza Puiu

Internet

Die Spielsucht wird zum Online-Phänomen6

  • In nur einem Jahr verdoppelte sich die Zahl der Hilfesuchenden. Viele von ihnen sind "schwer spielsüchtig".

Wien. Eine Trendumkehr hat das Automatenverbot in Wien nicht vermocht: Die Spielsuchthilfe registrierte 2017 doppelt so viele Hilfesuchende wie im Vorjahr. Die Website der u. a. von Casinos Austria und Novomatic finanzierten Einrichtung wurde von fast 107.000 Personen besucht. Die Chefs sind ob des starken Anstiegs überrascht... weiter




Stand ich als Kind unter der Pappel und blickte ihren Stamm empor, schien ihr Astgewirr unermesslich weit in den Himmel zu ranken. - © fotolia

Baum

Zu Ehren einer Pappel19

  • Erinnerungen an einen Baum am Tag des Baumes.

Als mein Großvater um zehn Jahre jünger war als ich heute, pflanzte er einen Baum. Auf der Wiese vor seinem Bauernhof in der Mitte des Dorfes grub er ein Loch und setzte eine schmächtige Graupappel. Es war Anfang der 1950er-Jahre und er war Anfang 20. Mein Großvater zeugte zehn Kinder, die mit der Pappel heranwuchsen... weiter




Buwog

Haider und ein Abschiedsgeschenk

  • Meischberger wird von Richterin Hohenecker näher zur Rolle Haiders befragt.

Wien. (dab) Es ist eine neue Verteidigungslinie, die Walter Meischberger zuletzt im Buwog-Prozess eröffnet hat: Jörg Haider sei der entscheidende Faktor bei der Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften 2004 gewesen. Richterin Marion Hohenecker befragte Meischberger am Mittwoch erneut genauer zur Rolle Haiders... weiter




Der Mann blieb während der Urteilsverkündung ruhig und gefasst und zeigte auch im Anschluss keine Emotionen. - © APAweb, Herbert Neubauer

Kopfschuss-Prozess

20 Jahre Haft wegen Mordes

  • Der Angeklagte äußerte sich weder zu den Vorwürfen noch zu sonst einem Punkt.

Wien. Nach vier Verhandlungstagen ist am Dienstag am Wiener Landesgericht im zweiten Anlauf ein 28-jähriger Mann wegen Mordes schuldig erkannt worden, weil er am 16. April 2017 einen 26 Jahre alten Bekannten in Tötungsabsicht in der Brigittenau auf offener Straße erschossen haben soll. Der Schuldspruch der Geschworenen fiel einstimmig aus... weiter




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