• vom 25.06.2011, 11:27 Uhr

Politik

Update: 25.06.2011, 12:23 Uhr

SPÖ

Die einen fahren nach Ibiza, die anderen nach Udine




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  • Kaum ein Politiker zieht es im Sommer in weite Ferne
  • Kroatien, Italien und ganz viel Österreich: Die Urlaubsziele der Politiker sind nicht besonders exotisch.

Bundeskanzler Werner Faymann urlaubt diesen August zwei Wochen lang in Italien.

Bundeskanzler Werner Faymann urlaubt diesen August zwei Wochen lang in Italien.© APA / Robert Jäger Bundeskanzler Werner Faymann urlaubt diesen August zwei Wochen lang in Italien.© APA / Robert Jäger

Mürzsteg, Mondsee, Stubaital: In die Ferne zieht es unsere Politiker diesen Sommer eher selten.  Außerhalb Österreichs stehen bei der Regierung Italien und Kroatien hoch im Kurs. Die Oppositions-Chefs bleiben meist daheim, nur Heinz-Christian Strache fährt wie jedes Jahr an den Wörthersee und auf die spanische Party-Insel Ibiza.


Bundespräsident Heinz Fischer zieht es etwa wie jedes Jahr in die heimischen Berge und in seine Sommerresidenz in Mürzsteg, Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) erholt sich zwei Wochen lang in Italien Anfang August. Sein Vize Michael Spindelegger, verbringt seine Ferien mit der Familie im Domizil am oberösterreichischen Mondsee.

Adria und Österreich hoch im Kurs
Fernreisen scheinen österreichische Politiker zu vermeiden. Ein Trip an die Adria ist aber durchaus drin: So verbringen etwa Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ), und Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) ihren Urlaub in Kroatien. Auch Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) fährt Ende Juli an die "obere Adria".

  Kunst in Venedig, mit Vespa durchs Burgenland
Zur Kunstbiennale in Venedig und in die Toscana reist Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ). Zudem will er mit der Vespa durch das Burgenland fahren. Am weitesten von der Heimat weg wagt sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ): Sie fährt Ende Juli nach Frankreich. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) verbringt seinen Urlaub, "so sich überhaupt einer ausgeht", eine Woche lang in Italien.

Ansonsten setzt man auf Heimatverbundenheit und Bodenständigkeit: Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) wird den Urlaub daheim im Stubaital verbringen. Geplant sind Berg- und Radtouren mit seiner Frau, seinem Sohn hilft er beim Hausumbau. Nach Kärnten fährt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), zum Wandern und Entspannen. Für "immer wieder ein paar Tage" an den Attersee zieht es Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), die auch die Salzburger Festspiele besuchen will. Und Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) verbringt im August ihren Urlaub am Semmering und in Reichenau an der Rax zum "Wandern, Lesen und Freunde-Treffen". Ihre Urlaubslektüre: Stefan Zweigs Roman "Joseph Fouché: Bildnis eines politischen Menschen" an.

Agrarminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) legt sich noch nicht fest, er möchte das "vielfältige" Österreich bereisen. Ebenfalls noch nicht fix sind die Urlaubsziele von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Strache am Wörthersee und in Ibiza, Glawischnig will nach Kärnten
Auch die Chefs der Oppositionsparteien wollen nicht allzu sehr in die Ferne schweifen: FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache fährt wie jedes Jahr an den Wörthersee und danach auf die spanische Party-Insel Ibiza. Grünen-Chefin Eva Glawischnig will Ende Juli ebenfalls in Kärnten mit Familie und Großeltern "ausklinken". Ebenfalls in seine südliche Heimat Kärnten - zum Bergsteigen und zum Besuch von Volksfesten und Veranstaltungen - sowie nach Italien mitsamt Kindern zieht es BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher.




Schlagwörter

SPÖ, ÖVP, Urlaub, Politiker, Reise


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2011-06-25 11:43:53
Letzte Änderung am 2011-06-25 12:23:54




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