• vom 02.04.2013, 18:06 Uhr

Politik


FPÖ

Susanne Riess - die Politik für immer hinter sich gelassen




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (10)
  • Drucken
  • Leserbrief






    Susanne Riess. Das Passer und die Politik sind passé.

    Susanne Riess. Das Passer und die Politik sind passé.© apa Susanne Riess. Das Passer und die Politik sind passé.© apa

    Wien. (zaw) Einst war sie die mächtigste Frau Österreichs, Bundesparteiobfrau der zur zweitstärksten Kraft im Lande gewordenen FPÖ, Vizekanzlerin in der schwarz-blauen Koalition. Doch mit diesem Kapitel hat Susanne Riess-Passer abgeschlossen. Einst hatte sie Jörg Haider mit den Worten "Susanne, geh’ du voran" an die Spitze der Partei gestellt, doch mit dem Knittelfelder Putsch des rechten Parteiflügels im September 2002 endete bald darauf auch die politische Karriere der gebürtigen Oberösterreicherin.

    Es sollte nicht ihr Schaden sein: 2004 wurde Riess (seit ihrer Scheidung vor zwei Jahren entfällt das Passer) Generaldirektorin von Wüstenrot Österreich - kein schlechter Job für die promovierte Juristin, deren berufliche Erfahrung bis dahin sich auf jahrelange Parteimitarbeit (Pressereferentin, Landtagsabgeordnete in Tirol, Bundesrätin, Nationalratsabgeordnete) beschränkte.


    An eine Rückkehr in die Politik verschwendet Riess keine Gedanken. Diesbezügliche Fragen blockt sie als "eine Beleidigung meiner Intelligenz" ab. Sie habe in den vergangenen zehn Jahren nichts anderes getan als ihren Job bei Wüstenrot und werde auch in den nächsten zehn Jahren nichts anderes tun - "und auch dann werde ich nicht in die Politik zurückkehren", so die 52-Jährige. Bei der ÖVP sei sie nur als Expertin aufgetreten.




    2 Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2013-04-02 18:11:09



    Werbung



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. "Nach Lottogewinn spielsüchtig geworden"
    2. Kopftuchverbot: Strafe bis 440 Euro
    3. Hurra, wir leben noch
    4. UVP-Automatismus soll doch nicht kommen
    5. Ein Warnzeichen namens Selbstzensur
    Meistkommentiert
    1. Namenspflicht gegen Hass im Netz
    2. "Die Zeichen stehen auf Sturm"
    3. Verdacht auf Spionage
    4. "Die Würfel sind gefallen"
    5. Regierung will "digitales Vermummungsverbot"

    20.11.2018: Richard Hauffe (1878-1933) war einer der bedeutendsten Fotoreporter in den Anfangsjahren der Ersten Republik. Nun sind durch die aktuelle Ausstellung "Die erkämpfte Republik" im Wien Museum, in der sein Werk im Mittelpunkt steht, bisher unbekannte Bilder des Wiener Fotografen aufgetaucht. Im Bild: Richard Hauffe mit seinem Sohn Karl.



    Werbung