• vom 19.01.2014, 16:15 Uhr

Politik


Eugen Freund

Shitstorm über Eugen Freund




  • Artikel
  • Kommentare (6)
  • Lesenswert (32)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • EU-Spitzenkandidat wusste nicht, wie viel Arbeiter verdienen.

Wien. Für Aufregung sorgte am Sonntag eine Aussage des SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Eugen Freund, zum Thema Arbeiter-Einkommen gesorgt. Freund hatte im "profil" den Durchschnittsverdienst von Arbeitern auf etwa 3.000 Euro geschätzt, was beim Grünen Listenzweiten Michel Reimon und auch in sozialen Netzwerken für Erstaunen und Empörung sorgte.

"Wie viel verdient ein Arbeiter im Durchschnitt?" Auf diese Frage antwortete Freund: "Ich weiß es nicht - ungefähr 3000 Euro brutto?" Zur Aufklärung, wonach es deutlich weniger sei, meinte der ehemalige ORF-Moderator: "Das ist sehr wenig. Aber ich glaube nicht, dass ich etwas dafür kann." Laut Statistik Austria lag 2012 das arithmetische Mittel der Nettomonatseinkommen von unselbstständigen Arbeitern bei 1.616 Euro pro Monat.


Der Grüne Listenzweite für die EU-Wahl, Michel Reimon, kritisierte die Antwort als zu schwach und vermisste in einer Aussendung auch sonst konkrete Ansagen des Neo-Politikers. "Eugen Freund redet seit einer Woche über sich, seinen Job, seine Wohnung und die Studien seiner Kinder - aber er präsentiert keine einzige inhaltliche Position, auf die andere KandidatInnen eingehen könnten", so der Grüne.




6 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2014-01-19 16:16:17




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die vielfältige Stadt wählt am Sonntag
  2. Antragszahlen stark rückläufig
  3. Bildungsbudget erntet scharfe Kritik
  4. Wider die Vertrauenskrise
  5. FPÖ will "nicht korrekte" Korrespondenten streichen
Meistkommentiert
  1. Die Unfallversicherung ist nun selbst Akut-Patient
  2. FPÖ will "nicht korrekte" Korrespondenten streichen
  3. Asylrecht Neu bringt etliche Verschärfungen
  4. Regierung will Bürgerdaten für Forschung freigeben
  5. Brüder im Geiste

Die steirische Molekularbiologin und Neo-Nationalratsabgeordnete Juliane Bogner-Strauß übernimmt das Ressort Frauen, Familie und Jugend.



Werbung


Werbung