• vom 15.03.2015, 16:08 Uhr

Politik

Update: 15.03.2015, 20:15 Uhr

Vorarlberger Wahlen

FPÖ hält ihre Bürgermeister in Nenzing und Fußach




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Von WZ Online, APA, red

  • In Hohenems liegt FPÖ-Landesparteiobmann Egger vorne - Stichwahl in Bludenz und Hohenems.

Bregenz. Die beiden Vorarlberger Gemeinden Nenzing (Bezirk Bludenz) und Fußach (Bezirk Bregenz) bleiben freiheitlich. Die amtierenden Bürgermeister Florian Kasseroler (Nenzing) und Ernst Blum (Fußach) setzten sich einerseits in der Bürgermeister-Direktwahl klar durch, andererseits schafften auch die FPÖ-Listen die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung. Keine Stichwahl gibt es in Bregenz. Hier wurde Markus Linhart (ÖVP) mit 50,02 Prozent zum Bürgermeister gewählt.

Kasseroler wurden mit einer Zustimmung von 73,76 Prozent als Gemeindeoberhaupt bestätigt, sein Konkurrent Hannes Hackl (ÖVP) musste sich mit einem Stimmenanteil von 26,24 Prozent bescheiden. 2010 - bei drei Kandidaten - hatte Kasseroler 59,58 Prozent erzielt. Bei der Wahl der Gemeindevertretung legte die FPÖ gegenüber 2010 um rund sieben Prozentpunkte auf 55,89 Prozent (2010: 48,84) zu. Die ÖVP schaffte 33,65 Prozent (2010: 36,69), die Grünen kamen auf 10,46 Prozent (2010: 7,86).


Blum verbuchte in der Bürgermeister-Direktwahl 64,60 Prozent der Stimmen für sich (2010: 60,74, damals bei drei Kandidaten), während die FPÖ leichte Verluste hinnehmen musste. Mit 52,66 Prozent der Stimmen (2010: 54,07) behielt sie aber die absolute Mehrheit in Fußach. Die ÖVP wuchs von 31,11 Prozent im Jahr 2010 um zehn Prozentpunkte auf 41,34 Prozent. Die Grünen notierten 5,99 Prozent Stimmenanteil für sich.

ÖVP konnte in Lustenau Absolute ausbauen

Die ÖVP konnte am Sonntag in Lustenau ihre absolute Mehrheit weiter ausbauen. Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) festigte mit 67,56 Prozent seine Position. Großer Wahlverlierer war die FPÖ, die auf 24,19 Prozent (minus 6,8 Prozentpunkte) abrutschte. Die SPÖ (2,98 Prozent, minus 2,51 Prozentpunkte) wurde gar von der Migranten-Liste Tekelioglu überholt. Zugewinne gab es für die Grünen.

Die ÖVP kann in Lustenau damit auch künftig allein regieren. Die Volkspartei errang einen Stimmenanteil von 53,93 Prozent, ein Plus von 2,82 Prozentpunkten. Nach fast 50 Jahren mit FPÖ-Bürgermeistern war es der ÖVP schon 2010 gelungen, Bürgermeistersessel samt absoluter Mehrheit zurückzugewinnen.

Die Grünen legten heuer 2,61 Prozentpunkte zu und kamen auf 15,02 Prozent. Einzug in die Gemeindevertretung hält auch die Liste Tekelioglu, die im Wahlkampf kaum präsent war. Tekelioglu verbuchte 3,98 Prozent der Stimmen für sich.




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Dokument erstellt am 2015-03-15 09:39:08
Letzte Änderung am 2015-03-15 20:15:38



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